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Mobilitätstraining – Regenerationstraining

Schon am 20. Oktober ist mein nächster Marathon und ich konnte wegen Krankheit erst diese Woche vorsichtig ins Training einsteigen. Noch 8 Wochen Zeit. Da ich nach 2 Wochen ganz ohne Läufe nicht gleich mit vollen Kilometern beginnen kann, wird es wohl etwas knapp mit den langen Läufen. Ich bin gespannt, ob es trotzdem funktioniert.
Diese Woche gab es also als Startwoche erst einmal weniger Laufkilometer und einen Schwimmtag.
Mit Gymnastik habe ich schon letzte Woche wieder begonnen und auch die Faszienrolle wieder hervorgeholt. Die ist einfach immer gut, zur Trainingsvorbereitung, nach dem Training zur Regeneration, bei Verletzungen, zur Kräftigung. Mit wenig Zeitaufwand kann man damit den Muskeln etwas Gutes tun.
Faszientraining kann man jederzeit machen, da gibt es keine Begrenzungen, nur als Anfänger sollte man sich vorsichtig herantasten.
Und so läuft es bei mir:
Vor dem Training: bevor ich die Laufschuhe schnüre, gibt es ein paar Minuten Aktivierung mit der Faszienrolle. Die Waden, die Oberschenkelrückseite und die Oberschenkelvorderseite werden 5 x zügig gerollt, dann das Gesäß, der Rücken mit dem Duobball (um die Wirbelsäule zu schonen). Wer will kann auch noch ein paar kurze Übungen mit dem Fitnessband einbauen.
Nach dem Training: da bin ich flexibel und rolle, so wie es bei mir zeitlich passt. Entweder gleich nach dem Lauf oder einfach später. Das wird manchmal etwas schmerzhafter als das zügige Rollen vor dem Lauf. Ich lege ein Bein auf die Rolle und um den Effekt zu erhöhen, schlage ich die Beine übereinander. Wem das zu viel ist, der kann einfach das zweite Bein angewinkelt auf den Boden stellen.

Entweder so, oder …
… etwas einfacher, so.

Dann beginne ich gaaaanz langsam vom Fuß oberhalb der Ferse in Richtung Oberschenkel zu rollen. Beinwechsel. Das rollende Bein bleibt dabei locker und der Fuß entspannt. Bei der Übung kann man das Bein auch etwas Drehen, um alle Bereiche zu erwischen.
Dann sind die Oberschenkelvorderseiten dran.
Für den Hintern benutze ich den kleinen Ball und rolle einmal sehr langsam an den weichen Stellen rechts und links entlang (nicht auf den Knochen). Und immer dran denken: das Atmen nicht vergessen.


Jeden Abend: Da meine Füße ein wichtiges Läuferzubehör sind, achte ich auf sie besonders. Jeden Abend stehe ich auf dem Faszienball. Dabei stelle ich mich mit einem Fuß auf den Ball und verlagere mein ganzes Gewicht darauf. Dann rolle ich die kompletten Fußsohlen in alle Richtungen. Auf evtl. schmerzende Stellen übe ich etwas mehr Druck aus und verweile dort. Die Minirolle ist ebenfalls dafür geeignet.

Es gibt viele Übungen für alle Körperteile und natürlich nicht nur für Läufer 😉
Auf alle Fälle möchte ich meine Faszienrolle nicht mehr missen, sie kommt sogar mit in den Urlaub. Inzwischen gibt es sie in jedem Sportgeschäft und in verschiedenen Größen zu kaufen. Bei uns in der Region z. B. bei Maisch Orthopädie Technik Zentrum. Dort sind auch die verschiedenen Modelle erläutert, da kann man sich vorab gut informieren.
Natürlich geht’s auch online, z. B. Faszienrolle online.

Wer auch den Faszien- und den Duoball nutzen möchte, kommt im Set günstiger.

Zur Information und Inspiration kann man sich online einen Anbieter suchen oder besonders für unterwegs die Blackroll-App nutzen. Hier sind die Sportart auswählbar sowie die Art des Trainings. Anhand von Bildern und Videos wird es anschaulicher. Faszientraining online z. B. Krafttraining, Faszientraining oder Faszienmassage-Übungen für Zuhause.
Um sicher zu gehen, dass man nicht falsch macht, kann man sich auch nach einem passenden Kurs umschauen.

Wahl des Herbstmarathons

Inzwischen ist die Wahl für den zweiten Marathon in diesem Jahr auf den Bottwartal-Marathon gefallen. Bisher habe ich viel Gutes von dem Lauf an der Murr entlang gehört und die Startgebühren sind auch moderat. Also bin ich mal gespannt. Die Strecke ist hügelig, sollte also genau richtig für mich sein 🙂
Anfang dieser Woche wäre mein 10-Wochen-Training losgegangen … aber erst mal muss leider die Erkältung gepflegt werden. Die Vorbereitungszeit wird dann eben etwas kürzer.

Lauf bei schwülwarmen Wetter durch die Weinberge

29. SWEN-Grünstadter Weinbergslauf
Am 13. Mai war Start zum zweiten Lauf im Rahmen des 3-Länder-Laufcups. Jetzt stehen noch die Läufe in Viernheim am 10. Juni und in Rot am 10. September aus.
Grünstadt empfing uns mit schwülwarmen Wetter, also nicht gerade optimal zum Laufen. Trotzdem freuten wir uns auf die schöne Strecke.
Für unsere Lauftreffneulinge wurde es doppelt schwer, zur Wärme kam noch die Aufregung. Sie wagten sich zu ihren ersten bzw. zweiten Wettkampf auf die 5-km-Strecke.
Für die Teilnahme am Laufcup durften wir allerdings zwei Runden absolvieren. Die Strecke ist nicht komplett flach, laut GARMIN waren es 54 hm. Klingt zwar nicht viel, aber man merkt es dann trotzdem.
Leider schaffte ich nicht mein geplantes Tempo. Irgendwie wird es immer schwerer, schnell zu laufen 😉 Zwei Läuferinnen meiner Altersklasse konnten aber ihr Tempo hochhalten und kamen vor mir ins Ziel (mein Zieleinlauf: 47:31 min). Wir trafen uns dann wieder bei der Siegerehrung.

Vor dem Start zum Grünstadter Weinbergslauf

Affenlauf im Zoo Heidelberg

Der Zoo Heidelberg veranstaltet jedes Jahr einen Lauf durch den Zoo, der den Ausbau der Gehege zugutekommt. Letzte Jahr starteten wir beim Löwenlauf, dieses mal bekamen die Affen unsere Aufmerksamkeit. Der Lauf ist eine tolle Abwechslung zu unseren sonstigen Läufen, sozusagen ein Zoobesuch im Dauerlauf.
Damit auch die Kleinsten für die Affen laufen können, konnte man zwischen ein, zwei oder drei Runden auswählen (je 3.090 m). Wir nutzten die Möglichkeit, gleich dreimal den Zoo zu durchqueren. Bei Sonnenschein starteten wir am Affengehege und machten uns auf den Weg vorbei am Streichelgehege, den Riesenschildkröten, Robben, Löwen, Elefanten …
Alle hatten Spaß bei dem etwas anderen Zoobesuch, auch dank der super Organisation.
Gerne kommen wir im nächsten Jahr wieder.
Strecke Affenlauf
Ergebnisse

Mit Abwechslung zum Ziel

Im Rahmen der Vorbereitung für den Dämmermarathon in Mannheim bietet die M³ Marathon Mannheim Marketing GmbH jedes Jahr interessante Veranstaltungen an.
Am Samstag trafen wir uns unter dem Motto „Mit Abwechslung zum Ziel“ auf der alla-hopp!-Anlage in Ilvesheim. Die Quadrathlon-Sportler Lisa und Stefan Teichert boten uns vielseitige sportliche Stunden. Zwar hatten wir die alla-hopp!-Anlage schon mit unserem Lauftreff entdeckt, bekamen aber neue Anregungen von den beiden. Es hat auf alle Fälle viel Spaß gemacht. Als Andenken gab es dann auch Muskelkater & Co.

Golfparklauf in St. Leon Rot

Halbmarathon bei Hitze
Nach dem Urlaub ist sie wieder da, die Lust am Laufen. Ein bisschen Erholung vorher hatte gut getan. Aber dann kamen die wunderschönen Bergläufe im Urlaub und das Motivationsparometer ging wieder nach oben 🙂 Nun spielen wir mit dem Gedanken, doch noch einen Marathon zu laufen und in Frankfurt zu starten. Das heißt also, wieder ein paar Kilometer mehr trainieren. Der Halbmarathon in Rot kam mir da sehr gelegen und so meldete ich mich kurzfristig noch an.
Gestartet wurde zusammen mit den 10ern, wir durften aber noch eine zweite Runde anhängen. Die Strecke ist durchgängig asphaltiert, führt aus dem Ort hinaus, zum Teil durch Feld, teils Wald und durch den Golfpark.
Bereits beim Start 9:45 Uhr war es zu warm, das hieß also, mit den Kräften haushalten und für mich 3 Getränkestopps unterwegs.
Bis km 13 lief ich mein geplantes Tempo, dann war aber die Luft raus. Die Wärme war anstrengend und ich hatte immer wieder Seitenstechen. Unter 5er Pace wie im ersten Teil schaffte ich dann nicht mehr.
Zum Glück gab es gelegentliche Aufmunterung. Zwar waren an der Strecke nur wenig Zuschauer, die gaben sich aber alle Mühe – wie auch die Helfer – uns erfolgreich zu motivieren.
Ziel war auf dem Sportplatz, nach 300 m auf einer blauen Tartanbahn. Ich war nach 1:48:23 froh, durchgehalten zu haben. Arne vom Lauftreff war schneller als ich und bereits im Ziel. Gerhard hatte es vorgezogen, als langen Lauf die ca. 30 km von zu Haus nach St Leon Rot zu laufen und war ebenfalls schon da.
Da auch andere bei der Wärme langsamer gelaufen waren, reichte die Zeit trotzdem noch für einen 3. Platz in meiner Altersklasse. Ich konnte mich über eine Tüte voller Obst freuen 🙂
Total erledigt:

2016-09-11_stleonrot_geschafft
2016-09-11_stleonrot_siegerehrung

Start beim 32. Rheinauer Straßenlauf

2. Lauf im Rahmen des engelhorn sports Mizuno Laufcups

2016-09-03_Rheinauer Straßenlauf

Hier die nächsten Termine:

Sonntag, 18.09.2016
21. Mutterstadter Volkslauf: www.ltc-mutterstadt.de

Samstag, 08.10.2016
36. Maxdorfer Gemüselauf: www.tsg-maxdorf.de

Samstag, 15.10.2016
25. Feudenheimer Herbstlauf: www.djk-feudenheim.de

Mittwoch, 26.10.2016
engelhorn sports Mizuno Laufcup Siegerehrung

Kärnten läuft – HM am Wörthersee

Vom 19.-21. AUGUST 2016 hieß es hier KÄRNTEN LÄUFT. Wir hatten uns für den KLEINE ZEITUNG WÖRTHERSEE HALBMARATHON angemeldet. Der Streckenverlauf ist besonders reizvoll – die volle Distanz am Wörthersee entlang mit Start in Velden und Ziel Klagenfurt.2016-08-21_HM Wörthersee
Die Wetteraussichten blieben bis zuletzt spannend. Nach einer durchregneten Nacht entschloss sich kurz vor dem Start um 9 Uhr die Sonne, uns beim Lauf zu begleiten. Sonne im Urlaub ist zwar toll, aber heute erschwerte es uns das Laufen mit der dadurch extrem schwülen Luft.

Zunächst hieß es aber für uns noch Warten auf den Start unseres Blockes. Der Moderator heizte aber so die Stimmung an, dass man die Wartezeit gar nicht bemerkte. Und schon waren auch wir auf der Strecke. Zunächst war ich gut unterwegs und mein Ziel unter 1:45 noch realistisch.
Neben der sowieso schon wunderschönen Strecke gab es noch Abwechslung durch einen Männerchor, Eishockeyspieler mit Anfeuerung durch deren Stöcke, Cheerleader, Sambaband und begeisterte Zuschauer.
Durch den Blockstart waren die Läufer auf der Strecke gut verteilt, es gab kein Gedränge. Mir kam das sehr entgegen. Trotzdem konnte ich das Tempo nur bis etwa km 13 halten. Die Beine wurden immer schwerer und die schwüle Luft sorgte für zusätzliche Schwierigkeiten. Naja, so richtig im Training war ich ja auch noch nicht. Das ist natürlich zu merken, auch wenn man das manchmal nicht wahrhaben will. Und während es andere schafften, beim Laufen zu trinken, musste ich erst ein Stück gehen, um überhaupt schlucken zu können. Auch immer wieder verblüffend, wie andere fröhlich schwatzend laufen, während ich mit der Luft kämpfe. Der Hammer kam bei km 17 – eine Frau überholte mich singend!! Mir dagegen fiel es ziemlich schwer, nicht einfach weiter zu gehen. Die angestrebte Zeit war sowieso nicht mehr zu schaffen. Aber bei einem HM gehen, nee, kämpfen gehört ja dazu. Also Kampf bis zum Zielhügel, Durchlauf nach 1:50:40. Und egal in welcher Zeit, wenn man sich durchgekämpft hat, kommt immer die Freude.
Der eigentliche Höhepunkt und Belohnung erwartete uns jetzt: Sprung in den Wörthersee. Mit der Startnummer gab es freien Eintritt in das Strandbad. Und das wurde von den meisten gern angenommen. Die Abkühlung tat wahnsinnig gut, glücklich saßen wir wie viele andere danach am Steg und ließen die Anstrengung von uns abfallen.

Zeit schnellster Läufer: 01:00:47
1949 Finisher bei den Männern
Zeit schnellste Läuferin: 01:12:24
686 Finisher bei den Frauen
Mein Ergebnis: 7. Frau von 64 in der Ak W50, 119. Frau, 1144. Gesamt
2016-08-21_Kärnten läuft HM Strecke