Archiv der Kategorie: Wettkampf

Zwei Seen Lauf um den Afritzer See und den Feldsee

Erster Urlaubslauf 🙂
Auf den Lauf hatte ich mich schon gefreut – rings um die beiden Seen, vorrangig im Wald, bergauf und bergab. Ganz mein Geschmack. Nachdem ich die letzten Wochen mit Intervallen endlich wieder an meinem Tempo gearbeitet hatte, war das Ziel heute natürlich, das Vorjahresergebnis zu unterbieten. Viel Zeit zum Bergtraining hatte ich vorher nicht, aber genutzt habe ich sie. Also hoffte ich, dass meine Beine sich bei den Steigungen nicht allzu sehr beschweren würden.

Die Teilnehmerzahl war wieder übersichtlich, was es auf den teils engen Trails leichter machte. Nach dem Start am Afritzer Strandbad ging es bald steil nach oben. Es war eng und steinig, überholen kaum möglich. Danach ging es abwechselnd immer wieder bergauf und bergab. Nach ca. 3 km waren 3 Frauen vor mir. Die erste war schon bald davongelaufen, die anderen beiden waren immer in Sichtweite. Obwohl beide bergauf viel gingen, kam ich nicht an sie ran. Bergab waren beide recht stark, bei mir immer noch ein Schwachpunkt. Der Lauf forderte die volle Konzentration. Der Untergrund wechselte immer wieder: steinige Trails, nasse Wiesen, auch ein Stück Straße, dann wieder wurzelüberwachsene Wege und Schotter … also keine Langeweile unterwegs. Viele freundliche Helfer halfen uns an den Abzweigungen, auf dem richtigen Weg zu bleiben.
Und das Beste kam zum Schluss: für alle Läufer gab es freien Eintritt ins Strandbad. Natürlich nutzte ich diese Gelegenheit und tauchte gleich in Laufsachen in den abkühlenden See.
Auch in diesem Jahr kann ich diesen Lauf nur weiterempfehlen: gut organisiert, sehr schöne Strecke, viel Abwechslung.
Achso, das Ergebnis: die 3 Frauen blieben vor mir und in der Altersklasse wurde es der 2. Platz 🙂 Mein Ziel habe ich ebenfalls erreicht – 2 min schneller als im letzten Jahr.

Noch 1 km bis zum Ziel 🙂

Kerwelauf in Wilhelmsfeld

Ende der gemütlichen Läufe
Der Marathon am Rennsteig ist nun schon 5 Wochen her. Seitdem bin ich nur 2 mal in der Woche gemütlich gelaufen.
Endlich bin ich nun wieder motiviert loszulegen und habe gleich mal in Wilhelmsfeld getestet, wie es mit der Form so aussieht. Der Lauf hat mir im letzten Jahr schon gefallen, bergauf bergab ist mir lieber, als flache Strecken. Da ein sonniger heißer Tag gemeldet war, bot sich der Lauf im Wald umso mehr an.
Die überschaubare Menge an Läufern verteilte sich auf HM, 10 km, Walker und 6,4 km.

Start war in der Sonne, aber schon bald konnten wir in den Schatten des Waldes eintauchen. Dann ging es erst einmal bis zur Halbzeit bergauf. Die Steigung war angenehm zu laufen. Aber bei 5 km ging es schon wieder auf den Rückweg und nun natürlich bergab. Im Tal empfing uns – wie schon auf dem Hinweg – eine große Gruppe Zuschauer, die sich wohl für den ganzen Tag an der Straße eingerichtet hatten und ordentlich für Stimmung sorgte 🙂

Nachdem man mit zügigem Bergablauf in der Nähe des Zieles angekommen ist, muss man die letzten Kräfte mobilisieren, um die Steigung in Richtung Ziel zu schaffen. Das war noch mal hart. Obwohl – wegen fehlendem Tempotraining – die Zeit schlechter als im letzten Jahr war, kam ich als zweite Frau und als erste in meiner Altersklasse ins Ziel.

15. Dämmermarathon in Mannheim

Halbmarathon durch Seggene
Im Lauftreff hatten wir fleißig für den Dämmermarathon trainiert. 21 Läufer von unserer Truppe wollten an den Start: 1 Marathoni und 20 Halbmarathonis. Wir freuten uns alle auf den Lauf, da die Strecke durch Seckenheim immer ein besonderes Hightlight ist.
Gespannt beobachteten wir die ganze Woche schon das Wetter. Aber es blieb bei den hohen Temperaturen. Also langsamer laufen und mehr trinken 😉
Wie trafen uns bereits in der Straßenbahn und danach zum Gruppenfoto:

Fototermin am Lipsirad

… letzte Vorbereitungen 😉


Alle waren mehr oder weniger aufgeregt, vor allem unsere HM-Neulinge warteten nun gespannt auf den Start.
Pünktlich rückte der erste Block an die Ziellinie.

Startaufstellung A1


Und dann kam der Startschuss für den Dämmermarathon. Für uns führte die Strecke vom Rosengarten über die Augustaanlage, durch Neuostheim in Richtung Seckenheim. Dort fühlten wir uns dann auf unseren wöchentlichen Trainingswegen total heimisch. Und wir wurden mit großem Hallo begrüßt. An jeder Ecke, Kurve, Platz, Kreuzung … stand jemand vom Verein, aus der Nachbarschaft, aus der Tanzgruppe … es machte riesen Spaß an so vielen Bekannten vorbeizulaufen. Die Tanzgruppe hatte extra Schilder gebastelt 🙂 Besonders tosende Stimmung gab es nach dem Wasserturm am SV-Stand. Viele hatten sich dort versammelt und jedes Vereinsmitglied bekam seine eigene Laola-Welle. Danke an alle für so viel Unterstützung.
Aber wie immer kostete das auch viel Kraft. Von den Anfeuerungsrufen beflügelt, steigert fast jeder das Tempo. Nach 4 km durch Seckenheim ist dann erst mal die Luft raus. Und es wird stiller an den Straßen.
Der Rückweg in Richtung Mannheim war dann etwas kühler, viele hatten das Tempo reduziert. Die meisten hatten nun mit sich zu tun … entweder um noch den Zeitplan zu schaffen oder einfach nur durchzuhalten. So schnell wie die Kilometer auf dem ersten Teil vorbeiflogen, so langsam gingen sie jetzt vorbei.
Die letzten 3 km haben es dann noch einmal in sich. Irgendwie fühlen die sich immer doppelt so lang an. Die Schleife durch die Fressgasse, dann vorbei an engelhorn und zurück zum Rosengarten ist der härteste Teil. Man sieht das Ziel, man hört das Ziel und trotzdem ist man noch nicht da. Es werden noch einmal die Kräfte mobilisiert und auch ein Lächeln muss noch möglich sein … vorbei an viel Ablaus von der Tribüne ist dann endlich das Ziel da. Jeder, der es geschafft hat, nimmt glücklich seine Medaille entgegen.
Für mich war es ein sehr schöner Lauf, es hat Spaß gemacht, Seggene war einfach Klasse. Und die Zeit … nicht wie geplant, aber bei den warmen Temperaturen und mit 4 Trinkpausen bin ich mit der Zeit 1:47:39 total zufrieden.

Glücklich im Ziel

Kärnten Läuft – Wörthersee Halbmarathon

Von Velden nach Klagenfurt
Unser 3. Lauf und 4. See in 8 Tagen. Start war 9 Uhr in Velden. Also hieß es zeitig aufstehen, Auto in Klagenfurt abstellen und mit dem Zug nach Velden.
Wie im letzten Jahr hatte es die Nacht zuvor stark geregnet, es wurde aber nicht so schwül. Zum Glück blieb es bei angenehmen 15°C, Sonnen-Wolken-Wechsel und ab und zu einer kühle Briese. Geplant war locker laufen. Meine Beine fühlten sich gut, so dass ich zunächst doch unter 5 min/km lief. Die Stimmung war Klasse, anfangs war das Feld noch sehr dicht. Noch hatten nicht alle ihr Tempo gefunden. Schon im ersten Kilometer passierten wir den einheimischen Männerchor, später gab es noch weitere Ständchen an der Laufstrecke mit dem Akkordeon.
Obwohl die Strecke nicht ganz flach ist, wird sie trotzdem als schnelle Strecke gehandelt. Ursprünglich sollte auch der Weltrekordhalter im Marathon, Dennis Kimetto, starten, musste aber wegen Verletzung absagen. Die Kenianer lagen trotzdem wieder vorn: der schnellste Mann war Peter Kirui mit 01:00:29.1, schnellste Frau wurde Viola Kibiwot mit 01:10:14.9. Ich kam dann erst 38 min später ins Ziel. Ab km 16 konnte ich mein Tempo nicht mehr halten, obwohl ich mich so gut gefühlt hatte, also wurde es doch noch gemütlicher.
Den letzten Kilometer erleichterten die Zuschauer mit unheimlichen Gejubel. Und der Zieleinlauf durch den etwas erhöht gebauten Bogen ist schon was besonderes.
Das Highlight dieses HM ist allerdings der Sprung in den Wörthersee nach dem Lauf. Die Beine freuen sich über das kühle Wasser und man blickt auf die Berge. Schöner kann es nicht sein 🙂

718 Frauen und 2032 Männer finishten
Ich erreichte als 1163. insgesamt und 120. Frau das Ziel. In der Ak wurde es die 13. Position (von 78).

Zwei-Seen-Lauf in Afritz

Toller Traillauf
Eigentlich war im Urlaub nur der Wörthersee-Halbmarathon geplant. Aber dann standen noch der Zwei-Seen-Lauf und der Klopeinerseelauf zur Diskussion. Der Lauf um die beiden Seen, den Afritzer und den Feldsee, sagte mir mehr zu. Bergauf und bergab fand ich interessanter. So entschieden wir, an allen drei Läufen teilzunehmen.
Heute starteten wir in Afritz am See bei kühlem sonnigen Wetter. Das Teilnehmerfeld für die 12 km war überschaubar.
Nach knapp 400 m kam bereits die erste Steigung. Das Feld splittete sich gleich auf in Bergläufer und Berggeher. Nach bereits kurzer Zeit war man auf dem Trail allein. Ab und zu, wenn es bergauf ging, erspähte ich von weitem noch den Läufer vor mir.
Die Abwechslung war toll, die Strecke anspruchsvoll. Waldwege mit vielen Wurzeln, Schotterwegen, dann wieder nasse Wiesen, Übersteige, kleine Bäche … alles war dabei. Die Steigungen konnte ich gut meistern. Bergab erholte ich mich wieder, da es mir zum schnell abwärts Laufen zu rutschig war. Ich genoss den Lauf, so dass ich mich zwischendurch beim Träumen erwischte.
Bei Kilometer 10 kam meiner Meinung nach die letzte Steigung und ich zog an, aber einen dreiviertel Kilometer ging es dann doch noch mal kurz bergauf. Zügig lief ich danach bis zum Ziel durch und finishte nach 1:10:11. Allerdings waren es laut meiner Garmin nur 11,43 km.
Diese Zeit sicherte mir den 2. Platz bei den Frauen.
Der schnellste Läufer meisterte die Strecke heute in 47 min. Tolle Zeit für einen Traillauf. Die schnellste Frau erreichte nach einer Stunde das Ziel.
Ich bin froh, dass wir uns kurzfristig noch für die Teilnahme entschieden hatten. Abwechslungsreiche, anspruchsvolle Strecke und gute Organisation machten den Lauf zu einem Erlebnis. Gerne nehme ich hier wieder teil.

Profil Zwei-Seen-Lauf um den Afritzer und den Feldsee

Lauftstrecke mit Start und Ziel in Afritz am See um den Afritzer See und den Feldsee

Brüder-Grimm-Lauf vom 09. bis 11. Juni 2017

Zum dritten mal dabei bei den Märchen-Etappen von Hanau nach Steinau

Ausführlicher Bericht aus 2015
Bericht aus 2016

Vor dem ersten Start
Wie immer dabei: Beate, Gerhard zum 3. Mal und Rüdiger zum 2. Mal

1. Rotkäppchen-Etappe, Freitag, Start 17:30 Uhr
Nach langer Vorfreude auf dieses Event starteten wir am Freitag zur ersten Etappe mit den Märchen der Gebrüder Grimmm. Die Strecke war etwas verändert. Wir durften nun viel mehr im Wald laufen. Passte auch gut zur Rotkäppchen-Etappe 😉 Unterwegs überraschte uns ein Gewitter, so dass wir alle bereits geduscht im Ziel ankamen.
Strecke: 15,09 km mit 57 hm (nach meiner Uhr)
Zeit: 1:16:38

Rotkäppchen-Etappe vom Marktplatz in Hanau zur Bulau-Halle in Niederrodenbach

Mehrere Shuttle-Busse sorgten für die Verbindung zwischen den Etappen und den Transport unserer Sportsachen

2. Dornröschen-Etappe, Samstag, Start 9:30 Uhr
Gut gelaunt ging es auf den Weg. Die Sonne war bereits wach und hatte die Anwohner geweckt, die uns eifrig anfeuerten.
Strecke: 13,57 km, 189 hm (meine Messung)
Zeit: 01:11:41

Dornröschen-Etappe von der Bulau-Halle Niederrodenbach nach Neuenhaßlau

Wohlverdienste Pause nach der 2. Etappe

Große Wäsche 😉

3. Schneewittchen-Etappe, Samstag, Start 16:30 Uhr
Bei herrlichem Wetter hatten wir uns ausgeruht und gestärkt. Fleißige Helfer hatten dafür gesorgt, dass es Kaloriennachschub gab. Inzwischen waren die Beine schon etwas schwerer. Ich startete gemeinsam mit Julia und Donatha, die ich bereits im ersten Lauf kennengelernt hatte. Beide waren zum ersten Mal dabei und total begeistert.
Strecke: 16,22 km mit 134 hm (nach meiner GARMIN)
Zeit: 1:28:02

Schneewittchen-Etappe von Neuenhaßlau zum Stadion in Gelnhausen

4. Frau Holle-Etappe, Sonntag, Start 9 Uhr
Das Aufstehen fiel heute schon etwas schwerer und die Beine waren nicht mehr ganz fit. Trotz allem freuten wir uns auf die nächste Etappe. Zum Glück schickte Frau Holle keinen Schnee, sondern ließ die Sonne scheinen. Die Temperatur stieg allerdings recht schnell, so dass der Lauf noch anstrengender wurde. Im Wald jedoch war es sehr angenehm zu laufen. Wir schafften es sogar, alle Steigungen ohne Gehpausen durchzuhalten.

Gemeinsamer Zieleinlauf

Strecke: 16,88 km und 370 hm (gemessen von meiner GARMIN)
Zeit: 1:34:36

Frau Holle-Etappe von Gelnhausen zur Sporthalle in Wächtersbach

5. Hänsel und Gretel-Etappe, Sonntag, Start 15:30 Uhr

Start am Burgring in Bad Orb mit Julia und Donatha

Start am Burgring in Bad Orb mit Julia und Donatha

Buh, auf zur letzten und schwierigsten Etappe. Zum Einlaufen war nicht viel Zeit, bald ging es bergauf. Aber nach vier Etappen waren wir warmgelaufen und meisterten auch diese Steigungen ohne Gehpausen. Es war das erste mal, dass ich mich durchbiss und alles laufend schaffte. Auch die letzte Etappe lief ich gemeinsam mit Julia. Das machte das Durchhalten einfacher. Wir hatten das selbe Tempo und konnten uns so gegenseitig motivieren. Das erleichterte vor allem den letzten Teil dieser Etappe, der sich bei praller Sonne durch das Tal zog. Der Zieleinlauf brachte jedoch Entschädigung für den harten Lauf. Nach der letzten Kurve ging es – bergauf – in die Zielgerade, dicht gesäumt von Zuschauern, die uns lautstark empfingen.
Alle fünf Etappen erreichten Julia und ich gemeinsam das Ziel 🙂
Strecke: 17,30 km mit 206 hm
Zeit: 1:40:48

Hänsel und Gretel-Etappe vom Burgring in Bad Orb zum Rathaus in Steinau

Glückliche Finisher 🙂
Beate auf den 3. Platz ihrer AK
Peter auf den 4. Platz seiner AK

mit Kalli, dem ältesten Teilnehmer des Brüder-Grimm-Laufes

Statistik:
388 Finisher über alle Etappen
ca. 80 km mit 960 hm
Gesamtzeit Erster: 04:54:00
Meine Gesamtzeit 07:11:45, 8. Platz in der W50, 146. Platz gesamt

SAS Halbmarathon Heidelberg – Höhenmeter inklusive

Wunderschöner entspannter Lauf
… letztes Jahr mit kurzem Schneeschauer, in diesem Jahr mit Sonne satt 🙂
Auf den Lauf hatte ich mich schon lange gefreut, wunderschöne Streckenführung mit viel Abwechslung und Höhenmetern. Nachdem ich am Wochenende vor drei Wochen meine Grenzen überschritten hatte und meine Beine sich dafür längere Zeit beschwerten, ging ich es heute ruhiger an. Ziel war einfach entspannt laufen und die Strecke genießen.
Die Sonnenstrahlen schafften es, bei Läufern und Zuschauern beste Stimmung herauszulocken. Schon in den Startblöcken waren alle gut drauf. Moderation und Musik (wie Hightway to Hell) halfen ordentlich nach. Respekt und tobenden Ablaus erhielten schon jetzt die ältesten Starter: 82 Jahre die älteste Läuferin, 83 Jahre der älteste männliche Starter!
Die ersten 7,5 km waren noch flach mit Sightseeing durch Heidelberg (Friedrich-Ebert-Anlage – Sofienstraße – Hauptstraße – Marktplatz – Steingasse – Alte Brücke – Neuenheimer Landstraße – …). Dann ging es aufwärts auf dem Philosophenweg. Am Ende des Anstiegs gab es Gänsehautfeeling pur. Wir liefen durch eine enge Gasse von dicht gedrängten Zuschauern, die uns Läufer umjubelten und anspornten. Die erste Steigung war bereits gemeistert.
Weiter ging es bergauf und bergab durch den Wald in Richtung Ziegelhausen. Dort überquerten wir nach ca. 15 km wieder den Neckar über die Ziegelhäuser Brücke in Richtung Schlierbach. Die nächsten Steigungen warteten schon auf uns. Bis zum Schloss bei ca. 19,5 km ging es immer wieder aufwärts. Danach begann der Lauf abwärts in die Stadt, wo uns Massen von Zuschauern erwarteten. Die Gänsehaut blieb nun bis zum Zieleinlauf – Wahnsinnsstimmung bis zum Ende, Begeisterung und Jubel von allen Seiten, einfach unbeschreiblich toll. Unsere „Fankurve“ am Kornmarkt motivierte noch einmal für die letzten Meter über die Hauptstraße zum Ziel am Universitätsplatz.
Strahlend lief ich nach 1:56:16 h ins Ziel, absolut glücklich nach dem herrlichen Lauf.

Strecke vom SAS HM Heidelberg


Höhenprofil beim Halbmarathon in Heidelberg
Start bei 122 m ü. NN, ZIel bei 114 m ü. NN
höchster Punkt bei 270 m ü. NN
gemessen von meiner GARMIN: 470 m pos. Höhenunterschied und 492 m neg. Höhenunterschied

Schon erwartet an der „Fankurve“

Glückliche Finisher

42. BIENWALD-MARATHON KANDEL

Sonnenschein über dem Bienwald
12.03.2017

Mit dem Laufwetter hatten wir schon wieder Glück 🙂 Nach ein paar Regentagen erwartete uns die Sonne in Kandel. Weitere 1288 Halb- und 531 Marathonis starteten mit uns zum 42. Bienwald-Marathon. Wir vom Lauftreff Seckenheim waren mit 3 Männern für den Marathon und 3 Frauen für den Halbmarathon dabei. Der Start war für beide Strecken gemeinsam an der Bienwald-Halle in Kandel.
Die Strecke führte zunächst raus auf’s Feld. Es dauerte dann eine Weile, bis jeder seinen Platz in der Läuferschlange gefunden hatte und die Lücken in der Menge etwas größer wurden. Nach einem kurzen Abstecher durch das angrenzende Minfeld ging es wieder durch die Felder in Richtung Wald. Dort passiert man in einer Kurve jedes Jahr die größte Zuschaueransammlung der Strecke. Ansonsten ist der Lauf perfekt für alle, die die ständige Motivation durch Zuschauer nicht brauchen und mal für sich allein laufen möchten. Insbesondere beim Marathon läuft man teils recht einsam.
Im Bienwald wird bald abgebogen auf eine laaaange gerade Straße. Die Halbmarathonis dürfen bei km 12,45 wenden. Für die Marathonis geht es auf dieser Straße noch ein ganzes Stück weiter, bevor sie sich mit Umwegen in den Wald hinein auf den Rückweg machen dürfen. Die Halbmarathonteilnehmer können nach der Wende schon rückwärts zählen.
Nach dem Wald raus auf freie Fläche wird es aber noch einmal schwierig. Auch dieses Jahr versuchte der Gegenwind, die Läufer zu ärgern. Aber mit dem baldigen Ziel vor Augen gewinnt man auch diesen Kampf. Das Ziel ist jedoch noch nicht ganz so schnell in Reichweite. Erst muss man noch am Sportplatz entlanglaufen, bevor man den Eingang zur Laufbahn passieren kann. Dann dauert es noch eine dreiviertel Runde, bis der Zielbogen erreicht ist. Besonders für die Marathonläufer ist das letzte Stück noch einmal hart.
Ins Ziel gekommen sind wir alle. Wir 3 Frauen mit sehr guten Ergebnissen, die Männer jedoch mit ein paar Problemen. Aber durchgehalten haben sie! Vor genau einem Jahr waren zwei von Ihnen locker unter 4 Stunden im Ziel, dieses Jahr sollte es nicht sein. Für Rolf war es dennoch ein besonderes Ereignis: 42 Kilometer und sein 42. Marathon beim 42. Bienwald-Marathon. Das muss man erst einmal schaffen!
Ansonsten ist Kandel eine der schnellsten Marathonstrecken in Deutschland. Kein Wunder also, dass hier oft Bestzeiten gelaufen werden und viele gute Läufer antreten. Daher überraschte mich eine Nachricht meiner Mutter, dass ich auf Platz 2 der Ak gelandet bin. Die Siegerehrung verpasste ich allerdings, da ich im Ziel auf die Männer wartete.
Link zu: Ergebnisse 42. Bienwald-Marathon

Abschlusslauf der Winterlaufserie Rheinzabern

5 Jahre in Folge dabei
Die Teilnahme an der Winterlaufserie in Rheinzabern ist nun schon Tradition. Das erste mal waren wir im Dezember 2012 dabei. Das spricht für Rheinzabern … nicht das Wetter um die Jahreszeit ;), sondern die gute Organisation und die vielen freundlichen Helfer. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!
Wieder Abfahrt 7:55 Uhr in Seggene an einem Sonntag Morgen. Das Wetter hielt sich zum Glück nicht an die Vorhersagen mit Regen und Wind. Von beiden blieben wir verschont. Die Temperatur war angenehm, also mal wieder super Laufwetter.
678 Läufer gingen an den Start. Davon liefen 421 unter 1:45, 195 sogar unter 1:30. Wie immer waren also Viele sehr flott unterwegs. Der Schnellste schaffte die 20 km in 1:04:15. Schon Wahnsinn so eine Zeit.
Aber auch wir waren gut gelaunt im Ziel. Nach 20 km waren wir einfach alle froh, dass wir es geschafft hatten.
Meine 1:36:41 reichten für den 1. Platz in meiner Ak und damit auch in der Gesamtwertung.

Winterlaufserie Rheinzabern Teil 2

Erster Lauf im neuen Jahr und zweiter Lauf zur Winterlaufserie – 15 km
Nachdem es plötzlich winterlicher wurde, gab es ein banges Warten, ob vielleicht Eisglätte den Lauf verhindern würde. Aber aufgrund des fleißigen Einsatzes der Organisatoren, die die gesamte Strecke laufbar gemacht hatten, konnten wir an den Start.
Die -2°C fühlten sich gut an, kein Niederschlag, kaum Wind, also perfekt.
10:05 Uhr flitzten wir los – ein ehrgeiziger Läuferhaufen, der Sonntag früh bei Kälte zeitig aus dem Bett schlüpft, um nach einer langen Anfahrt laufen zu dürfen. Was sollte man sonst an einem Sonntag tun? 😉
Es lief sich besser als gedacht, mein Tempo war gleichmäßig, obwohl teils auf festgetretenem Schnee, teils etwas matschig.
Lustig war die Kleiderordnung: von nackten Beinen bis dick eingemummt in 5 Zwiebelschichten war alles dabei. Ich hatte wieder 2 Paar Handschuhe an, die allerdings die Kälte nur 7 km abhielten. Danach kroch sie langsam in die Finger, was nach dem Lauf recht unangenehm wurde.
Damit die Winterlaufserie auch ihren Namen verdient, begann es bei km 12 zu schneien. Leider kam der Wind von vorn, der die Schneeflocken hart ins Gesicht wehte. Trotzdem hieß es Tempo halten. Die zunehmende Zahl auf den Kilometerschildern motivierte und bald war das Ziel erreicht. Mit 1:12:24 schaffte ich es auf den 2. Platz meiner Altersklasse und gewann auch noch bei der Tombola. Sonntag vormittag in Rheinzabern …