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25. Herbstlauf in Feudenheim

Langer Lauf mit Endbeschleunigung
Heute starteten wir in Feudenheim beim letzten Lauf des engelhorn cups. Da wir nur noch zwei Wochen Zeit bis zum Frankfurter Marathon haben, konnten wir den langen Lauf nicht sausen lassen. So blieb wieder nur laaange einlaufen und dann Endbeschleunigung beim 10er. Bei wunderbarem Herbstwetter starteten wir mit einer großen Runde von Feudenheim, um den Vogelstanger See nach Seckenheim und zurück nach Feudenheim. Wir schafften aber nur knapp 18 km vor dem Wettkampf.
Dort waren wie immer drei Runden zu laufen, der Weg über die Brücke ist dabei nicht besonders beliebt.
Ich merkte an den vielen Überholenden, dass ich doch schon ein paar Kilometer in den Beinen hatte. Trotzdem versuchte ich, das Anfangstempo durchzuhalten. Es lief gut, mein Plan war, unter 50 min anzukommen. Am Ende konnte ich den sogar unterbieten und schaffte es in 48:26 (4. Ak).
Mit der Startnummer bekamen wir noch jeder zum Jubiläumslauf eine Flasche Wein. Für das Auffüllen der Kalorien nach dem Lauf war natürlich auch gut gesorgt.

Nun sind es nicht mehr viele anstrengenden Trainingseinheiten bis Frankfurt. Ich bin schon gespannt, wie es dort läuft. Wenn alles passt, sollte es mein schnellster Marathon werden.
2016-10-15_feudenheim

Start in Mutterstadt – mein 2. Lauf für den engelhorn sports Laufcup

Langer Lauf oder 10er für den Laufcup?
Der Trainingsplan für dieses Wochenende verlangte einen langen Lauf. Andererseits brauchten wir für die Teilnahme am engelhorn Laufcup mindestens 3 Läufe, also Start in Mutterstadt musste sein. Daher verbanden wir einfach beides miteinander. Zunächst Einlaufen von Seggene nach Mutterstadt (ca. 22 km) und danach der 10er.
2016-09-18_langerlaufstrecke7:30 Uhr starteten wir bei ca. 16°C und zunächst noch ohne Regen, also angenehme Laufbedingungen. Unser Lauf führte von Seggene über Pfingstberg zur Fähre über den Rhein nach Altrip, durch die Riedsiedlung, ein Stück durch den Wald und dann eine lange Strecke direkt in Richtung Mutterstadt. Unterwegs begann es bald zu regnen, mit zunehmenden Kilometern immer stärker, was uns allerdings wenig störte.
Unser Zeitplan funktionierte und wir waren rechtzeitig vor dem Start in Mutterstadt.
Bestzeiten konnte es nach 22 km natürlich nicht mehr geben. Aber 50 min wollte ich trotzdem schaffen, trotz doppelt schwerer Bedingungen: schon viele Kilometer in den Beinen, Dauerregen und die dadurch aufgeweichten Wege. Mutterstadt ohne Schlamm scheint es nicht zu geben 😉
Gelaufen wurde zwei Runden durch den Wald auf Waldwegen. Die Herausforderung ist, durch Schlamm oder direkt durch die Pfützen zu springen, ohne auszurutschen. Nass war man ja sowieso schon von oben.
Jeder Läufer hatte so seine eigene Technik. Manche vermieden die Pfützen und versuchten es am Rand, aber dem Schlamm konnte man nicht ausweichen. Andere sprangen mit Begeisterung durch die Pfützen und spritzten gleich alle Läufer ringsherum mit nass. Am Ende dann sahen alle gleich aus: durchgeweichte, verschlammte Schuhe und mit Schlamm verzierte Beine.
Spaß gemacht hat es jedenfalls, die Belohnung danach war die heiße Dusche. Auf die freute sich wohl heute Jeder.
Ach ja, das Ergebnis: 50:33 – also Ziel erreicht 🙂

Nur noch zwei Wochen bis Bienwald

10 Wochen Marathonvorbereitung schon geschafft
So, der härteste Teil der Marathonvorbereitung ist geschafft 🙂 Gestern waren wir 32 lange Kilometer unterwegs … ich habe mich geschleppt … ganz allein hätte ich wohl nicht durchgehalten. Aber zum Glück sind wir immer in einer kleinen Gruppe unterwegs, was das Durchhalten etwas erleichert. Und mit 32 km auf der Uhr bin ich am Ende dann auch wieder glücklich, nicht aufgegeben zu haben.
Nach dem Berlin-Marathon mit Anfangs bis Ende unheimlich vielen Läufern bietet der Bienwald-Marathon nun das andere Extrem. Letztes Jahr haben dort ca. 570 Läufer gefinisht, es wird also eher ein einsamer Lauf. Ich bin gespannt, wie sehr mir die Anfeuerung der Zuschauer auf der Strecke fehlen wird. Vielleicht genieße ich ja aber auch den stillen Lauf durch den Wald. Ich lasse mich überraschen und hoffe, nach max. 3:59 h im Ziel zu sein.

32. Bellheimer Sommernachtslauf am 01.08.2015

Toller 25 km-Lauf in der Südpfalz
Beim Sommernachtslauf in Bellheim war für jeden etwas dabei:
10 km / 25 km als Duett (10 km und 15 km) / 25 km komplett asphaltierte Strecke.
Wir waren zu Dritt unterwegs und hatten uns für die 25 km-Distanz entschieden. Die passten gut in unseren Plan für die Vorbereitung zum Marathon in Berlin.
Der erste Eindruck bei der Anfahrt war schon mal positiv. Kaum hatten wir überlegt, wo wir hinmüssen, sahen wir auch schon die Wegweiser, die uns sicher bis zum Parkplatz führten.
Im Veranstaltungsbereich war bereits viel los. Neu war, dass Shuttlebusse für die Duett-Läufer bereitstanden. Toller Service.
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Da ich vor 2 Jahren den ersten Teil im Duett gelaufen bin, war ich nun auf die Gesamtstrecke gespannt. Mein Plan: möglichst im 5er Pace durchzulaufen und nach 2:05 h die Ziellinie zu überqueren.
Insgesamt begaben sich ca. 700 Läufer bei 25°C an den Start. Da alle gemeinsam starteten, gab es natürlich ein hohes Anfangstempo, die 10er mussten schließlich ihr Tempo nicht einteilen. Ich wusste schon vorher, dass es mein Problem sein würde, mich nicht mitreisen zu lassen. Also schaute ich oft auf die GARMIN und bremste … naja, bis km 10 lief ich trotzdem zwischen 4:45 und 4:57.
Die ersten Kilometer drehten wir Runden in Bellheim, so dass die Zuschauer uns mehrfach anfeuern durften 😉 Nach 6 Kilometern ging es dann aus dem Ort hinaus in Richtung Westheim. Auf der Strecke dahin war der Wendepunkt für die 10 km-Läufer und nach km 10 auch die Wechselzone für die Duettler.
Ab km 5 gab es bereits Getränke, auch auf dem Rest der Strecke wurden genug Wasser und Tee angeboten. Zusätzlich verwöhnten uns die Anwohner mit Getränken sowie Badewannen mit Wasser und Duschen zum Abkühlen.
Nach einem ruhigen Lauf durch Wald und Feld durchquerten wir Westheim. Dort standen Grüppchen an den Straßenecken, die uns ordentlich anfeuerten. Da kann man nur lächelnd vorbeilaufen.
Danach ging es weiter durch Felder, in Richtung Sonnenuntergang, Blick auf die Pfälzer Berge. Fast romantisch 😉 Zur Abkühlung wehte nun ein leichter Wind, nur leider nicht in Laufrichtung.
Der nächste Ort war Lustadt. Wieder empfingen uns jubelnde Zuschauer. Nach einem dankenden Lächeln und Daumen hoch gab es sogar eine persönliche Laolawelle 🙂
Bis zum nächsten Ort Zeiskamp gab es wieder ein Stück ruhige Strecke durch Felder. Wir waren nun schon auf dem Rückweg. Auch hier feuerten uns die Anwohner noch einmal ordentlich an und boten sogar Melone zur Erfrischung an. Es machte einfach Spaß, hier zu laufen. Kurzzeitig hatte ich auch mal schwere Beine, wie immer bei km 6, dann bei 12 und 15 km. Richtig schwierig wurde es aber nach der HM-Marke. Ich begann zu kämpfen, wollte das Tempo nicht abfallen lassen. Schließlich liebäugelte ich mit dem Treppchen. Da ich weit und breit keine Frau sah, machte ich mir auch schon Hoffnungen. Die Schnellen waren wohl weit vor mir und hinter mir wusste ich nicht, da ich mich nicht umdrehte. Ich zählte nun von km zu km. Eigentlich wollte ich am Ende etwas schneller, das schaffte ich aber erst beim letzten Kilometer. Ins Ziel wurden wir mit Fackeln am Straßenrand geführt. Und dann endlich das heißersehnte Zieltor, Einlauf bei 2:06:25, total geschafft. Aber nach 5 min war schon wieder alles vergessen, nur noch Freude über den schönen Lauf.
Siegerehrung war 22:30 Uhr – war ja schließlich ein Sommernachtslauf. Ich hatte es auf’s oberste Treppchen in der AK-Wertung geschafft, konnte also vollkommen zufrieden nach Hause fahren.
412 der 25 km-Läufer schafften es ins Ziel, der Schnellste in unglaublichen 1:25, die schnellste Frau in 1:44.
Insgesamt ein sehr gut organisierter, abwechslungsreicher Lauf, unbedingt zu empfehlen 🙂
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Letzter Langer Lauf vor dem Marathon

Lauf in den Sonnenuntergang
Es war gewagt, nur 3 Tage nach dem Halbmarathon den langen Lauf in Angriff zu nehmen. Aber der nächste Lauf am Wochenende in Brühl lies uns keine Wahl. Ein Langer musste noch sein. Also trabten wir kurz vor Sonnenuntergang los, liefen bekannte Strecken und erkundeten neues Terrain für den Lauftreff.
Es ist immer wieder unglaublich, wo man bei 31,33 km überall vorbeikommt 😉
Zuvor hatte ich ein paar Zweifel, ob ich die vielen Kilometer nach der Anstrengung letzten Sonntag überhaupt durchhalte. Wider Erwarten lief es jedoch recht gut. Außer zwei kurzen Krämpfen unterwegs und müden Füßen ab der 20er-Marke hatte ich keine Probleme.
Die Anstrengung zeigte sich dann erst zu Hause beim Beine hochlegen. Insbesondere in den Waden und Füßen arbeiteten die Muskeln fleißig.
Aber geschafft 🙂 Und nun bin ich gespannt, wie sich das auf den 10er-Wettkampf am Wochenende auswirken wird. Lange Läufe schaden ja angeblich dem Tempo. Also überraschen lassen.
2015-03-11_Langer Lauf
Laufstatistik:
31,33 km Distanz
6:21 min/km Ø Pace
1.860 Kalorien
3:18:47 Zeit
76 m Positiver Höhenunterschied
8,0 °C Ø-Temp.

Marathonbauchkribbeln

Nur noch wenige Tage …

Die Zeit rennt. Nun naht schon mein 4. Marathon, aber die Aufregung ist immer wieder da. Ich habe sogar schon den gesamten Marathon durchgeträumt, Endzeit 3:53. Ich lass mich mal überraschen. Meine Garmin-Auswertung nach 10 Wochen Training:

Distanz: 612,42 km
Zeit: 72:15:05 h
Positiver Höhenunterschied: 5.736 m
Kalorien: 33.333 cal

Nun erwarte ich mit Spannung den Sonntag in München. Noch sind die Wettervorhersagen nicht wirklich optimal. Aber ich habe schon mal Wetterwünsche losgeschickt, man weiß ja nie 😉

Halbzeit bei der Marathonvorbereitung

Bereits 5 Wochen Marathontraining geschafft 🙂
Kaum zu glauben, nur noch 5 Wochen sind es bis zum Marathon in München.
Die Trainingswochen begannen mit dem Laufcamp.
Und nun versuchen wir, den Plan so gut wie möglich einzuhalten. Ab und zu muss rumgebastelt werden, da die Läufe zu den engelhorn sports Cup und zum 3-Länder-Cup gerade in diesen Zeitraum fallen und nicht so ganz passen.
Probleme habe ich noch mit dem Gel. Ich kann einfach keines mehr schlucken, ist zu ekelig. Ich muss also noch nach einer Alternative suchen.
Bisher habe ich geschafft:
1. Trainingswoche: 69 km
2. Trainingswoche: 86 km
3. Trainingswoche: 54 km
4. Trainingswoche: 51 km
5. Trainingswoche: 88 km
Gesamt bisher: 348 km

Bald wird es ernst – 2 Wochen bis zum Wien Marathon

Letzter langer Lauf
Wir haben es geschafft 🙂 Der letzte 30 km-Lauf vor dem Marathon ist durch. Die nächsten 2 Wochen gibt es nur noch erholsame Läufe 🙂
Das Training in dieser Woche war wechselhaft. Am Dienstag habe ich meinen Lauf um die Hälfte gekürzt, der Citylauf in Dresden steckte mir doch noch zu sehr in den Knochen. Am Donnerstag war ich aber wieder fit, Tempo war auch kein Problem. Beim Freitag-Sport gab es diese Woche zusätzlich Yoga für Läufer. Es waren gute Übungen dabei, die ich auf alle Fälle weiter beibehalten werde, z.B. der nach unten blickende Hund als Dehnungsübung. Unser Samstag-Brötchenhol-Lauf war sowieso gemütlich, da heute 30 km anstanden.
Wir starteten bei bestem Wetter, windstill, sonnig, aber noch kühl genug. Es ging auf die schöne Runde über Brühl und Schwetzingen. Inzwischen blüht und duftet es überall. Die Tierwelt ist nun endgültig wieder erwacht, Störche, Fasane, Graureiher und alle Singvögel waren unterwegs. Natürlich auch viele Spaziergänger und Läufer.
Die ersten 10 km waren ruckzuck um. Die nächsten 10 km waren auch noch recht locker. Aber langsam kam danach ein bisschen Ermüdung in den Füßen, dann in den Waden und Oberschenkeln … aber es waren ja nur noch 10 km 😉 Natürlich waren die schon zu spüren. Aber im Vergleich zum Marathontraining vor einem Jahr lief es gut. Keine Einbrüche oder Aufgabegedanken. Das regelmäßige Training zahlt sich also aus 🙂
Außerdem testete ich beim heutigen Lauf meine Lauftreff-Geburtstags-Schuhe auf Marathontauglichkeit. Die Asics Trainer 19 haben bestanden.
Meine Belohnung war ein großer Eisbecher mit Sahne. Aber bis dahin waren es auch noch einmal 2 km zu gehen …
Gesammelte Laufkilometer bisher in der Marathonvorbereitung: 525

In 4 Wochen nach Wien zum Marathon

Harter Sonntagslauf
Die Woche war trainingsmäßig recht ruhig, da Regeneration vom Halbmarathon angesagt war. Heute jedoch starteten wir zum vorletzten langen Lauf vor dem Marathon. Es war perfekte Lauftemperatur, dafür wurde es hin und wieder etwas windig, da unsere Route am Neckar und am Rhein entlangführte. Die Strecke muss man aber nicht noch mal laufen, die Brühl-Schwetzingen-Runde war da wesentlich schöner.
Die erste Hälfte fühlte sich gut an, ich konnte noch durchgängig schwatzen (armer Laufpartner 😉 ) Dann meldete sich jedoch der Hunger, viel zu zeitig. Festlegung vom Laufpartner: „Picknick“ erst bei Kilometer 20 🙁 Also noch 5 km ausharren. Wir schauten abwechselnd auf unsere Kilometeranzeige … natürlich zog sich dann die Zeit. Dann genau bei 20 km blieb ich stehen und packte meine Riegel aus 🙂 Der Energienachschub tat wirklich gut. Trotzdem wurde ich immer ruhiger. Der Lauf strengte mich nun merklich an, Füße und Knie schmerzten heute. Die Beine wurden schwerer. Aber bald kamen wir wieder auf vertraute Wege. Schon fast am Ziel fehlten uns noch 3 km … daher mussten wir noch eine Schleife laufen. Und dann endlich geschafft. In 4 Wochen wollen wir noch 11 km dranhängen? Im Moment kann ich mir das gerade nicht vorstellen.
Fazit meiner schmerzenden Füße und Knie: ich brauche neue Laufschuhe für die langen Strecken.
Aktion: Geschenkgutschein des Lauftreffs eingelöst und Schuhe bestellt 🙂
Wochenkilometer: 57

2014-03-16 21_20_45-Langer Lauf von brissie2006 bei Garmin Connect – Reproductor
2014-03-16_Langer Lauf

Der Wien-Marathon rückt näher

Jetzt offiziell W50 😉
Ich muss gleich beichten, dass ich diese Woche einen Lauftag sowie das Alternativtraining ausgelassen habe 🙁
Da ich aber nun offiziell den Start in die W50 vollzogen habe, musste ich ausnahmsweise mal Party gegen Laufen tauschen.
Mit meiner Pace zwischen 3:23 und 3:30 bei den 9x800m Intervallen am Dienstag war ich sehr zufrieden, ab der 7. Intervallrunde murrten die Beine etwas, aber die habe ich einfach nicht beachtet 😉 Beim Lauftreff testeten wir eine neue Strecke inklusive Treppen und Brücken. Dann gab es erst wieder den langen Lauf am Sonntag. 30 km waren angesagt. Ich hatte etwas Bedenken, da ich die Tage zuvor zu wenig Schlaf hatte sowie etwas Stress … Und erschwerend kam hinzu, dass die üblichen Laufpartner wegen Krankheit ausfielen. Zum Glück fand ich noch zwei Laufpartnerinnen, die die ersten 15 km mit mir teilten. So war wenigstens die erste Hälfte sehr kurzweilig. Den zweiten Teil lief ich dann allein, letztendlich besser als vermutet. Es gab keine Einbrüche oder Überlegungen zum Aufgeben, ich hatte wohl einigen Stress wegzulaufen 😉 Nur meine Füße schmerzten die letzten 10 km.
Fazit nach meiner anstregenden Woche: Laufen hat mal wieder beim Stressabbau geholfen 🙂
Gelaufene Kilometer: 56,51.