{"id":4390,"date":"2025-11-12T18:58:25","date_gmt":"2025-11-12T17:58:25","guid":{"rendered":"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/?p=4390"},"modified":"2025-11-12T18:58:25","modified_gmt":"2025-11-12T17:58:25","slug":"dresden-marathon-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/?p=4390","title":{"rendered":"Dresden-Marathon 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>In diesem Jahr war alles nach den geplanten L\u00e4ufen ausgerichtet. Hauptevent war der Jungfrau-Marathon Anfang September, auf den wir das ganze Jahr hintrainiert hatten.<br>Den Dresden Marathon hatte ich noch im Hinterkopf, wollte aber warten, ob die Beine nach dem Jungfrau-Marathon \u00fcberhaupt noch wollten. Letztendlich entschied ich mich f\u00fcr den Start am 26. Oktober, da es ein Jubil\u00e4umsmarathon war und die Streckenf\u00fchrung mich reizte. Die Wetteraussichten blieben bis zuletzt spannend. Die Meldungen waren nicht gerade verlockend. Regenjacke und M\u00fctze waren angesagt.<br>Der Start war zun\u00e4chst angenehm. Die Halbmarathonis starteten mit uns zusammen bei Sonne zwischen der Elbe und dem Heinz-Steyer-Stadion, das in diesem Jahr nach dem Umbau f\u00fcr die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften neu er\u00f6ffnet wurde.<br>Ich startete gemeinsam mit meinem Sohn, der aber schon bald sein eigenes Tempo lief. Die ersten Kilometer waren etwas schwierig zu laufen. Offensichtlich waren viele der eher gem\u00fctlichen L\u00e4ufer ganz vorn gestartet. So war es anfangs eher ein Schl\u00e4ngellauf. Nachdem das Feld etwas lockerer wurde, genoss ich die Strecke, die viele Erinnerungen an meine Zeit in Dresden weckte.<br>\u00dcber die Marienbr\u00fccke ging es in die Dresdner Neustadt zur Stauffenbergallee und dann \u00fcber die Waldschl\u00f6\u00dfchenbr\u00fccke wieder auf die andere Elbseite zum Gro\u00dfen Garten. Wir durchliefen den Gro\u00dfen Garten in der gesamten L\u00e4ngsausdehnung von fast 2 km, vorbei am Sommerpalais im Zentrum. Ein St\u00fcck ging es dann noch an der Gl\u00e4sernen Fabrik vorbei entlang am Gro\u00dfen Garten, um dann Richtung Fetscherplatz abzubiegen. Viermal liefen wir dort vorbei und nahmen neue Kraft von der super Stimmung mit.<br>Inzwischen waren die Wetterbedingungen nicht mehr angenehm. Der Wind hatte stark zugenommen und auch Regen mitgebracht, die Temperatur war auf 5\u00b0C gesunken. Meine Wind-Regen-Jacke sch\u00fctzte mich zum Gl\u00fcck richtig gut, aber meine H\u00e4nde waren steif und kalt. Die Beine wurden immer schwerer, das Laufen war nun unheimlich anstrengend. Bei Kilometer 17 kam die Weiche &#8211; noch konnte man sich entscheiden und auf die Halbmarathon-Strecke abbiegen. Das lies der Kopf aber nicht zu &#8211; Marathon gemeldet hei\u00dft Marathon laufen. Allerdings f\u00fchlte ich mich bereits vor der Halbmarathon-Marke fertig wie nie. Inzwischen waren auf unserer Strecke nur noch die Marathonl\u00e4ufer unterwegs, jetzt war viel Platz. Von Kilometer zu Kilometer zog sich das Feld immer mehr auseinander.<br>Wir waren nun wieder unterwegs in Richtung Elbe und \u00fcberquerten diese abermals \u00fcber die Albertbr\u00fccke. Auf der anderen Seite ging es entlang am Elbufer wieder bis zur Waldschl\u00f6\u00dfchenbr\u00fccke. Ein letztes Mal ging es \u00fcber die Elbe und dann auf eine Pendelstrecke an den Elbwiesen entlang. Enkel und Schwiegertochter hatten tapfer bei den st\u00fcrmischen Bedingungen gewartet, um mich anzufeuern. 25 km waren schon geschafft und das Tempo lies immer mehr nach. Wieder ging es Richtung Gro\u00dfer Garten, in dem wir noch eine zus\u00e4tzliche Runde drehten und ihn dann wieder l\u00e4ngs durchquerten. Inzwischen sah ich nur noch ersch\u00f6pfte L\u00e4ufer. Die Helfer auf der Strecke, die ja auch mit den Wetterbedingungen k\u00e4mpften, gaben alles, um uns zu motivieren. An der Gl\u00e4sernen Fabrik hatten wir schon 35 km in den Beinen, nun konnte man schon an das Ziel denken. Ich dachte, dass ich nun mit dem Ziel im Auge wieder beschleunigen k\u00f6nnte, aber immer st\u00e4rker werdender Gegenwind und heftige Windb\u00f6en kosteten zu viel Kraft. Unter der Augustusbr\u00fccke stand eine Gruppe junger Leute, die ordentlich Stimmung machten. Ich tanzte kurz mit ihnen mit und bekam daf\u00fcr eine Handvoll Konfetti \u00fcber den Kopf. Mit einem L\u00e4cheln (sah vermutlich aber nicht so aus) k\u00e4mpfte ich mich noch die letzten 2 km durch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBE23577-rt-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBE23577-rt-1024x684.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4387\" srcset=\"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBE23577-rt-1024x684.jpeg 1024w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBE23577-rt-300x200.jpeg 300w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBE23577-rt-768x513.jpeg 768w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBE23577-rt-1536x1026.jpeg 1536w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBE23577-rt-2048x1368.jpeg 2048w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBE23577-rt-624x417.jpeg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Als das Steyer-Stadion zu sehen war, konnte ich kaum noch meine Tr\u00e4nen zur\u00fcckhalten. Ersch\u00f6pft aber freudig drehte ich noch die Bahnrunde im Stadion, um endlich das Ziel zu erreichen. Ich f\u00fchlte mich ersch\u00f6pft wie noch nie und vollkommen leer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBD32564-rt-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBD32564-rt-683x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4388\" style=\"width:341px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBD32564-rt-683x1024.jpeg 683w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBD32564-rt-200x300.jpeg 200w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBD32564-rt-768x1152.jpeg 768w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBD32564-rt-1024x1536.jpeg 1024w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBD32564-rt-1365x2048.jpeg 1365w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBD32564-rt-624x936.jpeg 624w, https:\/\/laufkatrinlauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DMBD32564-rt-scaled.jpeg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Erst unter der Dusche kam ich wieder zu mir und konnte mich nun richtig freuen, durchgehalten zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter 4 h hatte ich leider nicht geschafft, aber mit 4:12 h landete ich es trotzdem auf den 2. Platz meiner Ak.<br>Die vielen Helfer und Bands an der Strecke haben alles getan, um uns den Lauf angenehmer zu machen. Der Stimmung an der Strecke konnte der st\u00fcrmische Wind nichts anhaben.<br>Finisher: 2084<br>1. Platz M\u00e4nner: 2:24 h<br>1. Platz Frauen: 2:38 h<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Jahr war alles nach den geplanten L\u00e4ufen ausgerichtet. Hauptevent war der Jungfrau-Marathon Anfang September, auf den wir das ganze Jahr hintrainiert hatten.Den Dresden Marathon hatte ich noch im Hinterkopf, wollte aber warten, ob die Beine nach dem Jungfrau-Marathon \u00fcberhaupt noch wollten. Letztendlich entschied ich mich f\u00fcr den Start am 26. 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