{"id":4404,"date":"2025-09-14T15:26:57","date_gmt":"2025-09-14T13:26:57","guid":{"rendered":"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/?p=4404"},"modified":"2026-04-23T15:36:49","modified_gmt":"2026-04-23T13:36:49","slug":"jungfrau-marathon-in-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laufkatrinlauf.de\/?p=4404","title":{"rendered":"Jungfrau-Marathon in der Schweiz"},"content":{"rendered":"\n<p>06. September 2025<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnahme am Jungfrau-Marathon war eher mal ein langfristiges Ziel &#8230; aber im Fr\u00fchjahr entschieden wir uns, in diesem Jahr die Berge in Angriff zu nehmen. Der Jungfrau-Marathon ist einer der bekanntesten Bergmarathons der Welt mit traumhafter Landschaft und 1.953 H\u00f6henmetern Anstieg. Das hie\u00df also langfristiges Training f\u00fcr diese Herausforderung. So packten wir neben dem Mohikaner (50 km mit hm) auch noch den Nebelhornlauf in unseren Trainingsplan, der zwar kurze 9,7 km hat, aber daf\u00fcr einen knackigen 1.420 m Anstieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider konnten wir erst einen Tag vorher anreisen, so dass die Gew\u00f6hnung an die H\u00f6he etwas knapp war.<\/p>\n\n\n\n<p>Und am Samstag war es dann soweit: Zu dritt starteten wir bei diesem besonderen Marathon. Die Stimmung am Start in Interlaken war toll, das Wetter &#8211; k\u00fchl und sonnig &#8211; einfach perfekt und wir freuten uns auf die Strecke. Die ersten 10 km bis Wilderswil waren flach, bis km 25 war es dann schon welliger. Die Zeit verging wie im Fluge: anfangs eine Runde durch Interlaken, dann am Brienzersee entlang, die Berge in Blick, Wasserf\u00e4lle an den steilen H\u00e4ngen, f\u00fchrte die Strecke \u00fcber Zweil\u00fctschinen (15 km) und Lauterbrunnen (20 km). <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/laufseggenelauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250906_094009-1440x1920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2721\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/laufseggenelauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250906_101858-1440x1920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2722\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ab etwa 25 km wurde es ernst. Von ca. 800 m \u00fc.M. war ein Anstieg auf 2.320 m \u00fc.M. zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/laufseggenelauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250906_120709-1920x1440.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2723\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst liefen wir in einem anspruchsvollen Zickzack nach oben in Richtung Wengen (30,7 km). Um im Rennen zu bleiben, musste man nach sp\u00e4testens 4:25 h hier ankommen. Auch danach blieb die Strecke herausfordernd. Immer weiter bergauf, mal mehr mal weniger steil. In Wixi bei 1.855 m \u00fc.M. nach ca. 38 km gab es das n\u00e4chste Zeitlimit (unter 5:50 h). Nach einer kurzen &#8222;Erholung&#8220; vom bisherigen Anstieg verliefen die letzten Kilometer steil in Richtung Ziel mit einem kr\u00e4ftigen Schlussanstieg auf dem roten Teppich. Man kann sich nicht vorstellen, wie lang 4 km sein k\u00f6nnen. Auf dem steinigen steilen Single Trail qu\u00e4lten sich die L\u00e4ufer in einer langen Schlange nach oben. Trotz zunehmender Schmerzen in den Beinen konnte man mit Blick auf die verschneiten Berge noch l\u00e4cheln. Der Ausblick war einfach unbeschreiblich und gab immer wieder neue Energie. Motivation gab es auch von vielen begeisterten Zuschauern. Alphornspieler, Fahnenschwinger, Alpenglockenspieler und kurz vor dem Ziel noch ein Dudelsackspieler sorgten zus\u00e4tzlich f\u00fcr Abwechslung und eine besondere alpine Stimmung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/laufseggenelauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250906_132457-1920x1440.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2724\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/laufseggenelauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250906_141628_01-1891x1920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2727\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Am Zieleinlauf wurden wir schon von Laura erwartet, die ihren Traum, unter 5 h zu laufen, erf\u00fcllen konnte. Wir dagegen schleppten uns nur noch die letzten Meter bis zum Zielbogen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/laufseggenelauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250906_145950_1-1920x1681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2728\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Belohnt wurden wir dann mit einem Finisher-Shirt, das es tats\u00e4chlich nur f\u00fcr Finisher gab, Medaille und einem Linzer-T\u00f6rtchen.<br>Insgesamt erreichten 3.452 L\u00e4ufer das Ziel, davon 863 Frauen.<br>Unsere Zeiten:<br>Laura unglaubliche 04:42:26 h und damit Platz 513 insgesamt!<br>Gerhard 06:37:12 h und Katrin 06:28:55 h<br>Ein Lob gilt der perfekten Organisation und den vielen immer freundlichen Helfern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/laufseggenelauf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/IMG-20250906-WA0016-1920x1440.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2717\"\/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>06. 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