Archiv für den Monat: August 2015

Rheinauer Straßenlauf

2. Lauf im Rahmen des engelhorn sports cup

Termine:
Samstag, 21.03.2015:
29. Sandhofer Straßenlauf: www.tsvsandhofen.de
Samstag, 29.08.2015:
43. Rheinauer Volkslauf: www.tv-rheinau.de

Sonntag, 20.09.2015:
20. Mutterstadter Volkslauf: www.ltc-mutterstadt.de
Samstag, 10.10.2015:
35. Maxdorfer Gemüselauf: www.tsg-maxdorf.de
Samstag, 17.10.2015:
24. Feudenheimer Herbstlauf : www.djk-feudenheim.de
Mittwoch, 28.10.2015:
Siegerehrung engelhorn sports Mizuno Laufcup 2015

2015-08-29 18.09.52

Auf dem Foto haben wir den Lauf schon geschafft und sind froh darüber. Wir sind bei über 30°C gestartet, also nicht gerade beste Bedingungen für einen Tempolauf. Eine Anzahl Läufer war vernünftiger als wir und startete trotz Anmeldung nicht bei dieser Hitze. Ich hatte Hoffnungen, dass es dann im Wald etwas angenehmer werden würde … Außerdem wollte ich unbedingt mein X-Bionic-Set testen, das ich diese Woche erhalten hatte.
Zunächst fühlte ich mich recht gut und lies mich mal wieder von der vorderen Gruppe mitreisen. Nachdem es aber im Wald keinerlei Abkühlung gab, uns statt dessen eine warme Wand ohne ein bisschen Wind traf, schraubte ich das Tempo runter. Für mich aussichtslos, das hohe Tempo zu halten und gegen die Hitze zu laufen. Bereits im fünften Kilometer begann der Kampf. Ich hatte nur noch mit mir zu tun, nahm alle 3 Getränkepunkte an und flehte das Ziel herbei. Ab km 8 fiel das Tempo noch weiter ab … andere Läufer zogen an mir vorbei … schade, aber ich konnte nicht mehr schneller. Naja neben der Hitze, die mir zu schaffen machte, waren auch meine Beine noch müde vom Lauf letzter Woche. So zeitig nach Laufcamp und Wettkampf wieder zu starten bringt eindeutig nichts. Man lernt nie aus. Nach 48:40 min im Ziel ärgerte ich mich dann doch etwas, da ich um 11 sec den 3. Platz in meiner Ak verpasst hatte.
TV Rheinau hatte sich aber gut auf die Bedingungen eingestellt, es gab während des Laufes genug zu trinken und nach dem Lauf hatten die fleißigen Helfer alle Hände voll zu tun, die Trinkbecher nachzufüllen.
Achja, mein Testset von X-Bionic … also das erste mal Anziehen war schon ungewohnt, da die Sachen recht eng anliegen. Beim Lauf war es zunächst angenehm, die Sachen klebten nicht nass am Körper, wie sonst. Ansonsten muss ich mich noch an das enge Oberteil gewöhnen. Nach dem Laufen war es wieder ein angenehmes Tragegefühl.
#xbionic #effektortest

Laufcamp von runner’s world in Lech am Arlberg

14. bis 23. August 2015
Lech
… inzwischen ist das Laufcamp schon 5 Tage alt und ich habe kräftigen Muskelkater in den Oberschenkeln. Aber beim Laufen spürt man das ja kaum. Nur Treppensteigen ist anstrengend.
Samstag war noch Eingewöhnung mit einem kurzen Läufchen.
Sonntag:
21,4 km mit 961 hm – Lauf über Bürstegg, Einkehr in die Bodenalpe mit toller Brotzeit und Vortrag, Lauf zurück nach Lech.
Montag:
5,66 km und 540 hm – Start 6 Uhr, Lauf zur Kriegeralpe, absolutes Verwöhn-Frühstück 🙂
6,9 km und 255 hm – gemütlicher Lauf auf den Spuren von Künstlern, Tieren und Fabelwesen
Dienstag:
23,46 km und 860 hm – Lauf zum Spullersee, Ravensburger Hütte, zurück nach Lech … in Begleitung von Sonne 🙂 Endlich 🙂
2015-08-18_LaufcampLauf zum Spullersee2015-08-18_Rückweg Spullersee
Mittwoch:
Regenerationstag 🙂
Kurzer Lauf, Wanderung, Sauna, Wanderung …
Donnerstag:
Wanderung zum und durch das Steinerne Meer zur Freiburger Hütte.
Wunderschöner Traillauf von der Freiburger Hütte nach Lech, 15,5 km, 842 hm …
Der Muskelkater in den Oberschenkeln hat sich fast verabschiedet, aber die Waden melden sich nun heftig … das Abwärtslaufen ist eben ungewohnt.
2015-08-20_Steinernes Meer
Freitag:
Erholung vor dem Wettkampf. Vormittag gemütlicher Lauf zum Wasserfall. 6,11 km und 135 hm.
Danach auf zur Kriegeralpe (aber dieses mal mit der Bahn) zum Kaisserschmarrn essen – Vorbereitung für morgen 😉
2015-08-21_Kriegeralpe_
Nachmittag Warm Up für den Höhenhalbmarathon und Tannenberglauf mit Lauf-ABC und Streching.
Samstag:
2015-08-23_Lech Lauf
10:00 Uhr Start für den Höhenhalbmarathon (23 km und 975 hm) und den Tannenberglauf (13,5 km und 838 hm).
Die Sonne versuchte, die Versäumnisse der gesamten Woche nachzuholen. So war der Start bei bestem Wetter. Wir waren nach der Campwoche alle hochmotiviert und jeder hatte so seine eigenen Ziele. Ich wollte versuchen, 1 min schneller als im Vorjahr zu laufen. Der Anfang war gut. Bis zum steilsten Anstieg nach der Bodenalpe lief ich durch. Die steile Kuhwiese aufwärts war dann nur im Gehen zu bewältigen. Na gut, es gab schon Einzelne, die versuchten, hochzulaufen. Aber dafür war es eigentlich viel zu matschig. Nach dem Hang ging es dann nur noch auf Wegen weiter, jedoch erst einmal noch lange bergauf. Es gab nur noch Wenige, die durchgängig liefen, die meisten bevorzugten schnelles Gehen. Jeder Schritt wurde schwerer und so gut es auch die Sonne mit uns meinte, für den Lauf war es dann einfach zu viel. Bis km 9,4 ging es immer wieder bergauf bergab. Abwärts war recht schwierig, da die Wege teils eng, oft matschig und auch von Kühen fleißig benutzt … so musste man voll auf den Weg konzentriert laufen. Und dann endlich nur noch abwärts … allerdings konnte ich nicht so schnell wie ich gern wollte. Es war teils so steil, dass ich bremsen musste. Bei 12 km ca. war dann der rasante Abwärtslauf zu Ende und es ging flach noch 1,5 km weiter bis zum Ziel. Bei mir aber nur noch schleppend. Und bei km 12,22 flitzte bereits der Erste vom Höhenhalbmarathon an mir vorüber und nach weiteren 600 m schon der Zweite. Wie machen die das nur. 10 km mehr als ich …
Letztendlich schaffte ich die Strecke in 1:34:21, also langsamer als im Vorjahr, trotzdem aber zufrieden, gut angekommen zu sein.
Unsere gesamte Truppe erreichte verletzungsfrei das Ziel und die Stimmung danach war einfach grandios.

profil tannenberglauf
2015-08-22_Lech Ziel2015-08-22_Lech

32. Bellheimer Sommernachtslauf am 01.08.2015

Toller 25 km-Lauf in der Südpfalz
Beim Sommernachtslauf in Bellheim war für jeden etwas dabei:
10 km / 25 km als Duett (10 km und 15 km) / 25 km komplett asphaltierte Strecke.
Wir waren zu Dritt unterwegs und hatten uns für die 25 km-Distanz entschieden. Die passten gut in unseren Plan für die Vorbereitung zum Marathon in Berlin.
Der erste Eindruck bei der Anfahrt war schon mal positiv. Kaum hatten wir überlegt, wo wir hinmüssen, sahen wir auch schon die Wegweiser, die uns sicher bis zum Parkplatz führten.
Im Veranstaltungsbereich war bereits viel los. Neu war, dass Shuttlebusse für die Duett-Läufer bereitstanden. Toller Service.
20150801_Bellheim-003_blog
Da ich vor 2 Jahren den ersten Teil im Duett gelaufen bin, war ich nun auf die Gesamtstrecke gespannt. Mein Plan: möglichst im 5er Pace durchzulaufen und nach 2:05 h die Ziellinie zu überqueren.
Insgesamt begaben sich ca. 700 Läufer bei 25°C an den Start. Da alle gemeinsam starteten, gab es natürlich ein hohes Anfangstempo, die 10er mussten schließlich ihr Tempo nicht einteilen. Ich wusste schon vorher, dass es mein Problem sein würde, mich nicht mitreisen zu lassen. Also schaute ich oft auf die GARMIN und bremste … naja, bis km 10 lief ich trotzdem zwischen 4:45 und 4:57.
Die ersten Kilometer drehten wir Runden in Bellheim, so dass die Zuschauer uns mehrfach anfeuern durften 😉 Nach 6 Kilometern ging es dann aus dem Ort hinaus in Richtung Westheim. Auf der Strecke dahin war der Wendepunkt für die 10 km-Läufer und nach km 10 auch die Wechselzone für die Duettler.
Ab km 5 gab es bereits Getränke, auch auf dem Rest der Strecke wurden genug Wasser und Tee angeboten. Zusätzlich verwöhnten uns die Anwohner mit Getränken sowie Badewannen mit Wasser und Duschen zum Abkühlen.
Nach einem ruhigen Lauf durch Wald und Feld durchquerten wir Westheim. Dort standen Grüppchen an den Straßenecken, die uns ordentlich anfeuerten. Da kann man nur lächelnd vorbeilaufen.
Danach ging es weiter durch Felder, in Richtung Sonnenuntergang, Blick auf die Pfälzer Berge. Fast romantisch 😉 Zur Abkühlung wehte nun ein leichter Wind, nur leider nicht in Laufrichtung.
Der nächste Ort war Lustadt. Wieder empfingen uns jubelnde Zuschauer. Nach einem dankenden Lächeln und Daumen hoch gab es sogar eine persönliche Laolawelle 🙂
Bis zum nächsten Ort Zeiskamp gab es wieder ein Stück ruhige Strecke durch Felder. Wir waren nun schon auf dem Rückweg. Auch hier feuerten uns die Anwohner noch einmal ordentlich an und boten sogar Melone zur Erfrischung an. Es machte einfach Spaß, hier zu laufen. Kurzzeitig hatte ich auch mal schwere Beine, wie immer bei km 6, dann bei 12 und 15 km. Richtig schwierig wurde es aber nach der HM-Marke. Ich begann zu kämpfen, wollte das Tempo nicht abfallen lassen. Schließlich liebäugelte ich mit dem Treppchen. Da ich weit und breit keine Frau sah, machte ich mir auch schon Hoffnungen. Die Schnellen waren wohl weit vor mir und hinter mir wusste ich nicht, da ich mich nicht umdrehte. Ich zählte nun von km zu km. Eigentlich wollte ich am Ende etwas schneller, das schaffte ich aber erst beim letzten Kilometer. Ins Ziel wurden wir mit Fackeln am Straßenrand geführt. Und dann endlich das heißersehnte Zieltor, Einlauf bei 2:06:25, total geschafft. Aber nach 5 min war schon wieder alles vergessen, nur noch Freude über den schönen Lauf.
Siegerehrung war 22:30 Uhr – war ja schließlich ein Sommernachtslauf. Ich hatte es auf’s oberste Treppchen in der AK-Wertung geschafft, konnte also vollkommen zufrieden nach Hause fahren.
412 der 25 km-Läufer schafften es ins Ziel, der Schnellste in unglaublichen 1:25, die schnellste Frau in 1:44.
Insgesamt ein sehr gut organisierter, abwechslungsreicher Lauf, unbedingt zu empfehlen 🙂
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