Vierter Tag im Laufcamp = Regenerationstag

Literaturwanderung
Die letzten Tage haben wir viel für unsere Beine getan, daher gab es heute Nahrung für den Kopf.
Unsere Trainer nahmen uns mit auf eine Literaturwanderung. Ziel war der 2.350 m hohe Rüfikopf. Bis wir diese Höhe erreichten, war genug Gelegenheit, uns Geschichten aus dem Läufer- oder auch Nichtläuferleben vorzulesen. Teilweise wurden uns Teile der Geschichten sehr bildlich vorgeführt.
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Für weitere Abwechslung auf dem Weg nach oben sorgte das Pfeifen der Murmeltiere. Erst konnten wir keine entdecken, später ließen sich dann doch einige sehen. Es wurde vermutet, dass der Tourismusverband sie jeden Tag auf den Berg schickt, um die Wanderer zu unterhalten 😉
Aber auch die Pflanzenwelt zeigte sich von der besten Seite. Jede Menge Gebirgsblumen einschließlich verschiedene Enzianarten blühten für uns.
Oben angekommen, war der Hunger natürlich riesengroß. Daher machten sich die hungrigsten von uns per Bergbahn abwärts und auf der anderen Seite wieder aufwärts auf den Weg zur Kriegeralpe. Dort warteten Riesenportionen Kaiserschmarrn auf uns. Vollkommen glücklich verließen wir die Hütte.
Nur war der Kaiserschmarrnbauch für das nachfolgende Krafttraining nicht wirklich optimal. Aber was soll’s, wir haben es überstanden.

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Dritter Lauftag im Camp

Jedes Wetter ist Laufwetter
Ich habe heute früh mal den „Hell und Wach“-Morgenlauf ausfallen lassen, gibt ja noch genug Läufe 😉
Um zehn war Treffpunkt für verschiedene Strecken auf den Weg zu den Walsern. Ich schloss mich der mittleren Gruppe an.
Wir liefen eine wunderschöne Strecke über 11,64 km, es regnete immer wieder. Aber wir sind ja Läufer, schlechtes Laufwetter gibt es nicht. Da alle gut gelaunt waren, ist das wohl auch so 🙂
Kühe säumten unseren Weg, es gab wunderbare Ausblicke in den Bergen, ganz kurz schaute die Sonne mal durch die Wolken, und ich habe heute blauen Enzian entdeckt 🙂
Positiver Höhenunterschied: 593 m
Negativer Höhenunterschied: 628 m
Min. Höhe: 1.420 m
Max. Höhe: 1.814 m

Durchnässt kehrten wir in die Bodenalpe ein. Dort stärkten wir uns bei einer leckeren Brotzeit mit Speck, Schinken, Käse … und erfuhren bei einem Vortrag mehr über das Leben der Walser.
Der Regenlauf zurück nach Lech war nur kurze 4,9 km. Da blieb natürlich keine andere Wahl – wir mussten zum Abschluss dringend in die Sauna 😉

2014-08-11_Regenlauf
2014-08-11_Kühe
2014-08-11_Enzian_
2014-08-11_lauf

Zweiter (harter) Lauftag in Lech

Urlaub – und wir laufen freiwillig 6 Uhr früh
5:05 Uhr hat der Wecker geklingelt, 6:00 Uhr startete die noch müde Gruppe. Zur Wahl standen 500 oder 700 Höhenmeter auf das Kriegerhorn. Der Anreiz war ein wunderbares umfangreiches Frühstück in der Kriegeralpe am Berg.
2014-08-10_Morgenlauf
Gestärkt ging es danach zurück zum Hotel, um nach einer Stunde erneut zu starten. Erst einmal fuhren wir mit dem Bus weiter in die Berge.
Von der Endhaltestelle starteten wir dann unsere Wanderung aufwärts zum Felsenmeer. Dort wurden wir zunächst mit wundervoller Aussicht belohnt.
Der anspruchsvolle Weg durch das Felsenmeer bot tolle Aussichten nach allen Himmelsrichtungen, eine Vielzahl von Bergblumen und unterwegs viel Spaß mit der Campgruppe.
Langsam kam unterwegs der Hunger und wir erwarteten nach jeder Biegung die Freiburger Hütte. Irgendwann hatten wir es geschafft 🙂
Nachdem wir die Kohlenhydratdepots und Wasserspeicher wieder gefüllt hatten, wagten wir uns auf den sonnigen Traillauf nach Lech. Die wunderbare aber anspruchsvolle (oder nach Urs: technische) Strecke lenkte von den müden Beinen ab.
GARMIN sagt:
Positiver Höhenunterschied: 343 m
Negativer Höhenunterschied: 823 m
Min. Höhe: 1.459 m
Max. Höhe: 2.111 m
Die strapazierten Füße und Beine kühlten wir wieder im eiskalten Kneippbecken. Und ich belohnte mich noch mit 2 Stunden Sauna/Wirlpool 🙂
Jetzt bin ich so richtig müde und freue mich auf den nächsten Lauftag.

2014-08-10_Wollgras
2014-08-10_Felsenmeer1
Felsenmeer

Endlich wieder in den Bergen :)

Im Lauf-Camp in Lech angekommen
Endlich ist es wieder soweit: Lauf-Camp von Runner’s World in Lech 🙂 Die nächsten 10 Tagen wird gelaufen – von tollen Lauf-Trainern betreut, über das Laufen geredet, neue Laufschuhe getestet, Lauf-Shirts probiert, und überhaupt … es geht um’s Laufen.
Gestern sind wir bei schönstem Wetter angekommen und haben zum Einstand Cappucino mit Apfelstrudel und Sahne bestellt. Natürlich nur wegen der notwendigen Kohlenhydrate 🙂 So nach und nach wuchs die Gruppe, immer mehr Neue kamen an. Jetzt sind wir eine lustige bunt gemischte Truppe, es sieht nach viel Spaß aus.
Heute um 7 Uhr starteten wir zum kurzen Morgen-Lauf, ca. 4 km mit Lauf-ABC und Lockerungsübungen. Erstaunlicherweise gab es doch recht viele Frühaufsteher. Nach dem ausgedehnten gemütlichen Frühstück liefen wir uns locker ein und strapazierten die Beine mit weiterem Lauf-ABC und Tipps/Test für das Laufen in den Bergen. Die wurden dann sofort auf verschiedenen Strecken umgesetzt. 13,9 km waren es am Ende und laut GARMIN:
Positiver Höhenunterschied: 281 m
Negativer Höhenunterschied: 274 m
Min. Höhe: 1.460 m
Max. Höhe: 1.563 m
Am Ende eines Laufes geht es wieder in das Kneipp-Becken beim Hotel. Hier in den Bergen ist das Wasser so richtig, richtig kalt.
16:00 Uhr gab es das letzte Laufprogramm für heute, kurzer Lauf, dann Kraft- und Stretchingübungen, Vortrag über das Berglaufen, für jeden ein runner’s Shirt von Brooks :), dann kurzer Lauf zurück.
Und jetzt gehen wir alle mit großem Hunger zu unserem 5-Gänge-Menü 🙂

Odenwald und Stadtlauf

… ich laufe noch.
Die Schreibpause war keine Laufpause. Ich bin wieder im üblichen Trainingsrhythmus mit Intervallen, langsamen Lauf, langem Lauf … nur meine Übungen und das Krafttraining sind etwas zu kurz gekommen. Bald beginnt das nächste Marathontraining, da sollte ich wieder konsequenter werden. Nachdem der Umzugsstress vorbei ist, wird das aber leichter 😉
Am 06. Juli fand wieder der Nebelhorn Berglauf statt. Schweren Herzens habe ich den ausfallen lassen. Ein Wochenende muss auch mal frei sein. Alternativ sind wir von Dossenheim aus zum Weißen Stein gelaufen. Es war ein schöner lockerer Lauf, im Wald waren früh noch angenehme Temperaturen.
Am nächsten Tag war Betriebsausflug mit Klettern im Schriesheimer Steinbruch. Das Klettern war doch etwas schwieriger als das Laufen 😉 Obwohl – die Intervalle am Dienstag, 2 x 5 x 600 m – sind mir ziemlich schwer gefallen. So eine Kletterpartie kostet ganz schön Kraft. Aber im Laufe der Woche habe ich mich wieder nach und nach erholt und bin gestern beim Stadtlauf in Ludwigshafen gestartet. In 6 Runden waren 7,2 km zu laufen. An der Startlinie traf ich meine Konkurrentin vom Lauf in Grünstadt. Daher lies ich sie während des Laufes nicht aus den Augen. Ich schaffte es zwar 5 Runden lang dicht hinter ihr zu bleiben. In der 6. Runde erhöhte sie jedoch weiter das Tempo und ich konnte nicht mehr ganz mithalten bzw. überholen ging einfach nicht. Nur 6 Sekunden nach ihr kam ich ins Ziel. Am Ende fehlt mir also die Kraft = Aufgabe für’s Training.
Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden: 31:56 min und damit 2. Platz in der AK W50 und 9. bei den Frauen gesamt.
Wohlverdient haben wir danach beim Stadtfest die Kohlenhydratspeicher neu aufgefüllt 🙂
Beim Lauftreff am Donnerstag hatten wir schon vereinbart, am Sonntag zum Weißen Stein zu laufen. Zu Fünft machten wir uns heute früh auf den Weg bergauf. Die Strecke nach oben war etwas über 10 km. Am Weißen Stein freute ich mich, dass es nun auf einer kürzeren Strecke bergab ging. Aber die Rechnung hatte ich nicht mit den Männern gemacht – ich war nur kurz nicht da und schon hatte sich der Plan geändert – lange Strecke abwärts, d.h. trotzdem auch Steigungen zwischendurch. So liefen wird insgesamt 21,7 km. Danach war ich dann aber wirklich k.O. Die Strecke war sehr schön, zu Fünft war es kurzweilig, alle kamen wir geschafft aber zufrieden nach 2,5 Stunden wieder am Auto an.

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Dünenlauf Sandhausen

Wieder mit Geschenken nach Hause 🙂
Recht kurzfristig hatte ich mich entschlossen, beim Dünenlauf in Sandhausen teilzunehmen. 10 km vorrangig durch den Wald hörte sich ganz gut an. Trotz Fußball gab es einen Teilnehmerrekord mit 666 Läufern. Etwa die Hälfte startete beim Brunnenlauf über 5 km, der andere Teil beim Dünenlauf über 10 km. Wir waren bei beiden Strecken mit je 2 Läufern vertreten.
Beim 5 km-Start sahen wir das Gedrängel, also stellten wir uns ganz vorn auf, um der Läufermenge gleich zu entkommen. Entsprechend schnell spurteten wir auch los, was sich – wie man ja eigentlich weiß – immer rächt. Lange hielten wir das Anfangstempo nicht durch, liefen aber dennoch recht zügig weiter. Nur wurde es bei 22°C nicht ganz einfach. Nach ca. 1,5 km ging es in den Wald. Aber die erhoffte Abkühlung kam dort nicht. Ganz im Gegenteil, die Luft war unangenehm schwül. Es wurde anstrengend, das Tempo zu halten. Auch zog sich die Strecke … ständig musste ich mich neu motivieren. Die Beine wurde schwer. Ich kämpfte von Kilometer zu Kilometer. Christian war inzwischen davongebraust.
Nachdem ich dachte, jetzt läuft es, kamen leichte aber lange Steigungen … und das zum Ende der Strecke. Ziemlich gemein. Aber ich hielt durch und war nach 45:44 im Ziel. Bei der Wärme eigentlich eine gute Zeit. Und die Belohnung für’s Durchhalten war ein Handtuch+Duschbad+Nudeln+Urkunde für den 1. Platz in der Altersklasse 🙂 Die Anstrengung hat sich also wieder gelohnt 🙂

17. Viernheimer Brundtland Citylauf

Neue Bestzeit geschafft
Mein Training hat in der letzten Zeit ziemlich gelitten. Malerarbeiten, Umzugsstress, dann die Hitze … keine optimale Wettkampfvorbereitung.
Aber alles auf einmal geht eben nicht. Nur das Krafttraining (Umzugskisten schleppen) und Treppensteigen kam nicht zu kurz. Nun war ich gespannt, ob das auch als Vorbereitung für einen Lauf reichen würde 😉
Viernheim war nicht gerade meine Lieblingswettkampfstrecke. Dennoch wollte ich es auf’s Treppchen schaffen, um bei der Cupwertung dann auch vorn zu sein. Der Citylauf überraschte mich mit einer neuen Strecke. Mal wieder hatte ich mir vorgenommen, langsamer zu starten und dann von Runde zu Runde das Tempo zu steigern. Und wieder einmal habe ich mich nicht an meine eigenen Vorgaben gehalten 🙁
Ich startete weit vorn und lies mich dadurch von den schnellen Läufern ziehen. Der erste Kilometer mit 3:59 war deutlich zu schnell für mich, aber irgendwie hatte ich trotzdem ein gutes Gefühl. Nach der ersten von vier Runden war ich mir bereits sicher, dass es für einen vorderen Platz reichen würde. Aber ohne Anstrengung ging das natürlich auch nicht. Bei der zweiten Runde wusste ich dann, wo laufbegeisterte Zuschauer standen, die mir bei jeder Runde einen neuen Energieschub verliehen. Während der dritten Runde wurde ich von den Spitzenläufern überholt, der Schnellste erreichte in 00:31:06.38 das Ziel. Wahnsinn. Die schnellste Frau schaffte die 10 km in tollen 00:36:53.87.
Aber da war ich noch unterwegs. Inzwischen zwar nicht mehr ganz so schnell, aber es war ja schon die letzte Runde. Und mein Gefühl sagte mir, dass ich eine gute Zeit haben würde. Daher rannte ich strahlend ins Ziel 🙂 Ich war dann ganz aufgeregt und gespannt auf meinen Platz.
Mit 45:14:36 hatte ich meine neue Bestzeit erreicht und gleichzeitig den 1. Platz in der Alterklassenwertung. Ich kam den ganzen Abend aus dem Strahlen nicht mehr raus. Ich freute mich unheimlich. Das war eine klasse Abwechslung nach dieser anstregenden Woche. Toll waren auch die Preise. Es gab einen Eimer voller Obst, eine Tüte mit Kaffee und Keksspezialitäten und bei der Tombola gewann ich Gutscheine für McDonalds. Also ein absolut gelungener Wochenabschluss 🙂

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2014-06-14_Viernheim_Siegerehrung

SAP Arena (Halb)Marathon in Mannheim

Mit gutem Gefühl an den Start
Die ganze Woche hatte ich kaum Zeit, an den Lauf zu denken. Mitten in den Renovierungsarbeiten hatte ich andere Sorgen als den Halbmarathon. Die Aufregung kam dann erst Samstag früh. Aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es gut laufen würde. Und so ging ich recht optimistisch an den Start. Das Wetter passte auch, es war sonnig, aber am Abend nicht mehr zu warm.
Zuvor verfolgten wir noch den Lauf meiner Trainingskinder. Alle waren sie total aufgeregt. Aber wir hatten fleißig für die 2,1 km trainiert, es sollte also nichts schiefgehen. Und tatsächlich schafften es alle freudestrahlend mit super Zeiten ins Ziel 🙂
Danach gab es noch einen Fototermin mit allen kleinen und großen Läufern.

2014-05-31_Gruppenfoto

Wie immer übten wir uns im Schlangestehen an den Toiletten (so vergeht auch die Zeit 😉 ), noch ein wenig einlaufen und dann ging es an den Start. Die Stimmung wurde vom Moderator noch kräftig angeheizt und dann wurden wir losgelassen.
Ich lief gleich anfangs flott los und konnte das Tempo lange halten. Die Kilometer flogen nur so dahin. Die neue Strecke war abwechslungsreich, wenn auch teilweise recht eng. Den ersten Teil kannten wir bereits von den letzten Jahren, dann ging es auf unsere Haus- und Hofstrecke in Richtung Maimarkt und dann SAP-Arena. Wir waren bereits vorher alle darauf gespannt, durch die SAP-Arena zu laufen. Es gab schon etwas Gänsehaus – und nicht nur, weil es angenehm kühl in der Halle war. Nur schade, dass kaum Zuschauer auf den Rängen saßen. Dafür standen aber viele Begeisterte vor der Arena und empfingen uns mit Applaus und Anfeuerungsrufen.
Danach ging es über die uns vom Training vertrauten Felder in Richtung Seckenheim. Und da war die Hölle los. Die Badener Straße war eine einzige Partymeile und begann mit dem Action Point unseres Vereins. Tödlich wie immer. Die vielen Zuschauer beflügelten uns so, dass wir einfach schneller laufen mussten. Auch hier gänsehautfeeling. Umso schwerer wurde es dann auf der Strecke danach. Die Luft war dann erst mal raus. Bald kamen aber weitere Punkte mit Zuschauern, die uns jubelnd und klatschend unterstützten.
Nach dem Fernsehturm trafen wir auf die spätere Marathon-Erste. Spontan klatschten auch wir Läufer mit.
Ab dort war es ja nicht mehr weit zum Ziel – aber für mich immer das schwerste Stück. Die Zuschauerreihen wurden wieder dichter, so dass man von der Stimmung mitgetragen wurde. Immerhin half das etwas dabei, das Tempo noch einmal zu erhöhen. Die letze schwere Runde zum Ziel lächelte ich nur noch; glücklich, dass ich es gleich geschafft hatte. Mich hochgerissenen Armen durchquerte ich das Ziel. Die Gedanken während des Laufs „warum laufe ich eigentlich so viele Kilometer“ waren sofort vergessen. Der Zieleinlauf lässt alle Zweifel verschwinden. Ich bin dann nur noch überglücklich.
Im Bereich nach dem Ziel warteten wir dann auf die anderen aus dem Lauftreff, später auf der Tribüne auch auf unsere 2 Marathonis. Alle schafften ihre Strecke und Jeder war mit sich zufrieden.

Meine Zeit: 1:44:55
Platz: 3. in der AK

Grünstadter Weinbergslauf

Mein erster Lauf im Rahmen des 3-Länder-Laufcups
Heute war ich gespannt auf den Lauf in Grünstadt (an dem ich ursprünglich gar nicht teilnehmen wollte). Von der Strecke hatte ich bisher nicht viel Gutes gehört. Es wurde aber bereits angekündigt, dass der Streckenverlauf geändert wurde.
Und ich war positiv überrascht. Vom Start aus ging es sofort in Richtung Weinberge. Bei strahlendem Sonnenschein machte die Strecke richtig Spaß. In den Weinbergen war es natürlich hügelig, aber nach einem anstrengenden Auf kam immer ein erholsames Ab. Die Runde musste zweimal durchlaufen werden.

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Wir waren heute nur zu Zweit vom Lauftreff am Start, dafür hatten wir gleich 7 Fans an der Strecke mit 2 Kameras, die uns genau beobachteten 🙂 Schlappmachen ging da natürlich gar nicht 😉 Es war nicht ganz leicht, der strahlende Sonnenschein hat ja auch eine Kehrseite: es ist für einen Lauf eigentlich zu warm. Aber dank Anfeuerung an gleich 3 Streckenpunkten bissen wir uns durch und schafften es zufrieden ins Ziel. Ich beendete die zweite Runde mit 45:32, Rüdiger kam bei 56:03 ins Ziel.



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Ergebnis: 3. Platz in der Altersklassenwertung 🙂

Das Ergebnis überraschte mich etwas: trotz anstrengenden Renovierungsarbeiten in meiner Wohnung und daher abgespecktem Training …

Unverhoffter Sieg im Siegerland

30. Freiengrunder Osterlauf
Zu Besuch über Ostern bei meinen Eltern hatte ich eigentlich vor, läuferisch (fast) nichts zu tun. Ok, die Laufsachen waren dabei für vielleicht einen kurzen Lauf. Aber trotz Marathon vor einer Woche hatte ich heute Lust, am Osterlauf teilzunehmen, von dem mein Vater schon seit 2 Tagen erzählte. Also entschloss ich mich, heute 14:30 Uhr in Salchendorf die 10 km in Angriff zu nehmen. Ich fühlte mich schon wieder fit genug.
Es wurde ein sehr schöner Lauf mit strahlendem Sonnenschein. Teilweise gab es Windböen und Gegenwind, aber von den letzten Läufen war ich das bereits gewohnt 😉
Die Strecke führte vorwiegend über Waldboden und war daher sehr angenehm zu laufen.
Ich lief recht gleichmäßig durch. Die Steigungen, vor denen ich im Vorfeld etwas Respekt hatte, machten mir keine Probleme.
So erreichte ich das Ziel als 6. Frau und erhielt Urkunde, Blumen und Osterbrot für den 1. Platz in meiner Altersklasse. Mein schönstes Ostergeschenk 🙂