Dämmermarathon in Mannheim am 11. Mai 2019

Noch ist Zeit für ein Foto:

Gleich geht’s los:

Kurz vor dem Start beim Dämmermarathon


12 Wochen vor dem Marathon ging es mit dem Marathon-Trainingsplan los. Unterstützt habe ich mein Training mit Nahrungsergänzungsmitteln (Molkeeiweiß, Regenerationsdrink, Mineralien …), um die Wirkung mal zu testen. Außerdem wurde durch Ultra Sports mein Trainingsplan um Ernährungshinweise ergänzt – wann Lowcarb, wann Highcarb, wann nüchtern laufen, wann mit vollen Speichern … das war recht spannend. Am Anfang ist es mir unheimlich schwergefallen, mal auf Frühstück zu verzichten und eine lange Pause zwischen den Mahlzeiten zu lassen. Vermutlich hat aber dieses „Training“ mitgeholfen, dass ich nun die langen Läufe besser ohne etwas zu essen durchstehe.
Auf alle Fälle war ich für den Dämmermarathon, trotz einer Woche Sportverbot in der Trainingszeit, gut vorbereitet.
Dann blieb noch das Wetterproblem. Oft es ist zum Dämmermarathon unheimlich heiß. Dieses Mal änderten sich die Wettervorhersagen ständig – kalt, nass, windig war immer dabei.
Letztendlich gab es fast optimales Laufwetter: kühl und Nieselregen. Okay, für mich – und wohl auch für die Zuschauer – hätte es etwas wärmer sein können 😉
Der Marathon: alles war wie immer – die Beine zwickten ohne Grund, der Bauch war aufgeregt – aber das legte sich rechtzeitig wieder.
Den „ungeliebten“ Teil der Marthonstrecke – den Teil auf der LU-Seite – waren wir am Wochenende zuvor schon mal gelaufen, um einen Gefühl zu bekommen. Und es war gar nicht so schlimm wie alle erzählen. Die Strecke war abwechslungsreich … naja, die Brücken mag nicht jeder.
Auf alle Fälle standen wir ungeduldig und fröhlich am Start und konnten es kaum erwarten, endlich loszulegen. Kurz nach dem Start steckten wir aber erst einmal im Stau. Ich hatte aber eingeplant, dass der Anfang etwas gemütlicher losgeht, schneller kann man später noch immer 😉 Irgendwann entwirrte sich das Feld und ich konnte mein Lauftempo suchen. Zunächst standen die Zuschauer noch recht dicht an der Strecke, als es dann in Richtung Seckenheim ging, lichteten sich die Reihen. Aber schon in Neuostheim gab es wieder viele Anfeuerungsrufe. Und dann stieg schon die Vorfreude auf Seggene. Ob bei dem Wetter auch so viele auf uns warten? Schon an der Umgehungsstraße standen die ersten Bekannten. Ich scannte ab da alle Zuschauer nach bekannten Gesichtern. Bei Jedem, den ich erspähte, freute ich mich, winkte und weiter ging’s. Es machte richtig Spaß. Die Kilometer sausten nur so vorbei, ich fühlte mich super. Das Highlight in Seckenheim ist natürlich der Stand des SV 98/97 Seckenheim. Uns empfing lauter Jubel, ich klatsche möglichst vielen ab … die Stimmung war einfach umwerfend. Die vielen Anfeuerungsrufe beflügelten und ich musste mich anstrengen, nicht zu schnell zu werden. Nach vielen vielen Unterstützern am Straßenrand führte uns die Laufstrecke dann zurück in Richtung Mannheim. Auf der Gegenfahrbahn war schon der Besenwagen zu sehen.
Noch immer ging es mir sehr gut, ich genoss den Lauf und kontrollierte immer wieder mein Tempo – bloß nicht zu schnell werden.
In Mannheim auf den Planken teilte sich dann die Strecke. Die letzten Jahre hatte ich als Halbmarathoni die Marathonläufer immer bedauert, die noch weiterlaufen mussten, während wir das Ziel ansteuerten. Nun musste ich selbst dem Marathon-Schild folgen und fand es gar nicht schlimm. Auf einmal wurde es ruhig, die Mehrzahl der Läufer bog ab, nur ein kleiner Teil war auf der Marathonstrecke unterwegs. Ich war auf den zweiten Teil der Strecke gespannt. Bei den meisten Wasserstellen blieb ich stehen, nahm mein Gel und trank etwas. Ich hatte mir meine Gel-Rationen auf 6 x eingeteilt.
Bis km 25 fühlte ich mich weiterhin richtig gut, die Zeit war bis dahin unheimlich schnell vergangen. Es wurde langsam dunkel und die lange Gerade nach Rheingönheim zog sich. So langsam begonnen die Beine zu motzen. Aber in Rheingönheim war ich wieder abgelenkt – Kinder und auch Erwachsene wollten abklatschen – ich war beschäftigt ;).
Bei km 30 führte die Strecke wieder zurück. Für 4 km kamen uns die Läufer entgegen. Außer Gerhard konnte ich aber niemanden Bekannten entdecken. Noch lag ich super in meinem Zeitplan.
Meine letzte Gel-Ration nahm ich an der Verpflegungsstelle bei ca. 34 km. Die Hände waren kalt und ich brauchte eine gefühlte Ewigkeit zum Öffnen der Tube. Später merkte ich, dass das nicht mehr notwendig gewesen wäre. Irgendwie war es dann zu viel und mein Bauch rebellierte eine Weile. Nach 35 Kilometern in den Beinen wurde es immer schwerer, es war dunkel, nur noch einzelne Läufer zu sehen, am Rhein blies uns der Wind entgegen. Ich merkte, dass es nun hart werden würde. Ich steckte mir nun kleine Ziele … aber die Schneckennudelbrücke wollte einfach nicht kommen, jetzt zog sich jeder Kilometer in die Länge. Aber nach der Schneckennudel gab es Cola :)) Die half mir wieder auf die Beine. Nächstes Ziel: die Brücke nach Mannheim. Und dann dachte ich nur noch an den Zieleinlauf. Obwohl die Beine kräftig protestierten und ich eine Blase am Fuß spürte, erhöhte ich das Tempo und nahm Kurs auf das Ziel. Ich freute mich unglaublich, als der Zielbogen in Sicht kam und … hatte es geschafft. Die schöne Finishermedaille lies ich mir überglücklich umhängen.
03:48:49 standen auf der Garmin.
Klar ist das eine tolle Zeit, aber wer die Läufer kennt, weiß, dass man nachher mit sich hadert … wenn ich die Zeit beim letzten Gel gespart hätte oder es etwas wärmer gewesen wäre oder kein Gegenwind oder ich nicht so viel abgeklatscht hätte … wären doch die 03:45 drin gewesen … so ist das mit den Läufern, nie zufrieden 😉
Nein, ich bin wirklich glücklich mit der Zeit, die Schmerzen in den Beinen sind schon wieder Vergangenheit und ich freue mich einfach über den geschafften Marathon. Es war ein wunderschöner Lauf, abwechslungsreich in Bezug auf die Strecke und die Zuschauer – mal war es ruhiger, mal Hochstimmung. Einfach phantastisch :))

Die Finishermedaille:

Wunderbarer Laufsonntag in Heidelberg

07.04.2019
SAS Halbmarathon Heidelberg
Fünf Wochen vor dem Dämmermarathon nutzten wir den SAS Halbmarathon in Heidelberg als Testlauf … für die Form und für die Marathonverpflegung. Mein Plan für den Lauf war, auf keinen Fall ganz an die Grenze gehen, aber trotzdem Tempo nach Gefühl laufen. So stand ich nicht unter Druck und freute mich bei dem herrlichen Frühlingswetter auf den Start. Und es wurde wieder ein wunderbarer Lauf, kurzweilig, abwechslungsreich, einfach toll. Die Zeit verflog unheimlich schnell, ich hatte Spaß am Laufen, die Zuschauer hatten da ebenfalls ihren Anteil. Zusätzlich zu den offiziellen Verpflegungsstationen boten auch sie Bananen, Gummibärchen, Orangenscheiben … an und gaben alles beim Anfeuern.
Toll finde ich in Heidelberg die Kilometerschilder mit Höhenprofil. Sie helfen gut bei der Renneinteilung.
Ich schaffte es, alle Steigungen durchzulaufen und zu meiner Überraschung spielten die Beine auch bergab super mit. Die Trainingsbergläufe haben also gewirkt.
Insgesamt fühlte ich mich während des Laufes richtig gut, schwer wurde es kurz mal ca. bei Kilometer 17 und nach dem letzten Bergabsprint in Richtung Ziel. Aber da feuerten noch mal kräftig die Lauftreffler an. Mit diesem Motiviationsschub klappte es dann auch noch das letzte Stück.
Zieleinlauf bei 1:52:31 / PB / 3. Platz in der Ak 🙂

Bin wieder da – windiger Lauf in Brühl

17. März 2019
Heute war Start beim 13. Heini-Langlotz-Lauf in Brühl. Der erste 10er mal wieder nach einem halben Jahr. Da ich inmitten des Marathontrainings bin, war der Lauf vorgesehen als Formtest. Mein Ziel war, unter 47 min anzukommen.
Die Wettervorhersagen waren unsicher … windig sollte es werden, aber wann kommt der Regen? Wir hofften einfach, noch im Trockenen zu starten.
Nach der langen Pause freute ich mich, mal wieder in das Wettkampfleben einzutauchen und viele bekannte Gesichter zu sehen. Die Stimmung war echt gut, es freuten sich wohl noch andere, mal wieder Gas geben zu können.
Es ging an den Start und der Wind blies fröhlich weiter. Die erste Hälfte stürmte er uns entgegen oder versuchte uns von der Seite aus der Bahn zu werfen. Es gelang mir nicht immer, mich im Windschatten anderer zu verstecken, ab und zu musste ich alleine kämpfen. Aber es lief gut, der Blick auf die GARMIN lies mich lächeln.
Auf den letzten Kilometern sollte der Wind uns unterstützen und so hoffte ich, das Tempo weiter halten zu können.
Bei km 7,5 konnten sich meine Beine und mein Bauch nicht mehr so richtig abstimmen. Kurzzeitig musste ich mit aufmerksamem Atmen versuchen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Einen Kilometer weiter ging es wieder los. Aber ich wollte auf keinen Fall die gewonnene Zeit einfach so abgeben. Das gab mein Kopf nach unten auch so weiter.
Seitenstechen auf dem letzten Kilometer setzten dann meinem geplanten Schlusssprint eine Grenze. Aber Ziel ist Ziel und unter 47 wollte ich schon über die Linie laufen. Mit 46:54 gelang es mir auch noch :))
Und der Regen kam dann erst nach dem Auslaufen, also perfekt für uns 🙂
Es hat mal wieder Spaß gemacht, ein schöner Lauf und mit dem Ergebnis bin ich natürlich zufrieden. Das Jahr fängt ja erst an 😉

Leistungssteigerung mit Dr. Feil … ein Test

Das neue F-AS-T Buch … nun habe ich seit 3 Wochen versucht, mich so gut wie möglich an den „Plan“ zu halten. Die Sportler von Ultra-Sports haben meinen Trainingsplan bearbeitet – mir noch Regenerationsläufe eingebaut und um Ernährungshinweise ergänzt.
Nach dem Training gibt es jetzt u.a. einen Molkeeiweißshake – je nach Training mit oder ohne Kohlenhydrate. Die Zusammensetzung von Kohlenhydraten – Fett – Eiweiß beim Essen unterscheidet sich ebenfalls je nach Trainingsart. Das ist gelegentlich schon eine Herausforderung und neue Gerichte kommen auf den Tisch 🙂 Mein Eiweiß-Liebling ist der Hüttenkäse geworden. Neu auf meiner Liste sind Linsen-Auftsrich (gekochte, pürierte Linsen mit Olivenöl, Zitrone, Knoblauch, Petersilie) und Kichererbsen-Granatpafelsalat (Kichererbsen, Granatapfel, rote Zwiebel, viel Petersilie, Olivenöl, Fruchtessig, Salz, Pfeffer).
Des weiteren gibt es Nahrungsergänzungsmittel mit Jod, Selen, Zink, Bor, Rosmarin und Salbei. Ich bin kein großer Freund von Ergänzungsmitteln. Aber um rauszubekommen, ob es tatsächlich eine Leistungssteigerung gibt, probiere ich das ganze Paket.
Auf alle Fälle geht es mir bisher gut, die Tempoeinheiten schaffe ich in der vorgegebenen Pace … und nächste Woche beim 10er-Wettkampf kommt der erste Test. Ich bin gespannt, ob die Hinweise von Dr. Feil schon Ergebnisse zeigen.
Spannend ist es auf alle Fälle. Schwer fallen mir allerdings die zwei Tage ohne Frühstück, da ich ordentlich frühstücken liebe. Naja, und zum Geburtstag habe ich mich nicht so richtig an den Plan gehalten 😉
Weiter geht es erst einmal bis zum Dämmermarathon im Mai. Es bleibt aufregend, wie das Ergebnis ausfällt.

Das Buch

Tagesbesuch auf der ISPO in München

Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode
Am 03. Februar konnten wir endlich wieder auf der ISPO durch die Ausstellungshallen schlendern und erkunden, was man so alles zum Sport treiben braucht oder auch nicht 😉 Nicht alles ist neu, aber man hat hier die Möglichkeit, mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen und kann endlich mal offene Fragen loswerden. Allein das ist immer wieder spannend.

Interessant fand ich die „Laufsocke“ – eine an den Sohlen beschichtete Socke, die man statt Schuhen zum Laufen trägt. Der Lauftest mit den SKINNERS auf verschiedenen Materialien überraschte mich. Tatsächlich war es nicht unangenehm auf Legosteinen, Steinen und über Holz zu laufen. Auf alle Fälle eine gute Alterative, wenn das Gepäck überschaubar bleiben soll und man unterwegs mal eine Runde drehen möchte.
Nachdem ich gerade das Buch von Dr. Feil gelesen habe, zog es mich auch zum Stand von UlraSports. Meine Fragen zum Buch konnte ich bei den Sportlern am Stand gleich an den Mann bringen und ein „Aktivierungspaket“ erstehen. Ich möchte unbedingt probieren, wie der Marathon läuft, wenn ich die Ratschläge aus dem Buch umsetze, naja, zumindest versuche …
SmellWell war ebenfalls wieder dabei. Die kleinen bunten Kissen gegen muffelnde Schuhe gibt es jetzt in noch mehr Farben und auch ganz ohne Geruch. SmellWell nimmt nicht nur Laufschuhen den unangenehmen Geruch und hält sie trocken, auch verwendbar in Taschen, Boxhandschuhen, Skischuhen, Skates, … und sie sehen noch dazu cool aus.

2018: SmellWell auf der ISPO 2018
2017 das erste mal entdeckt: SmellWell auf der ISPO 2017

Hier einige Impressionen vom Rundgang:

Die Farbe unserer Laufshirts bleibt im Trend 🙂

Laufband wie ein Hamsterrad – selbst ist der Läufer

Die Blackroll darf natürlich nicht fehlen, hier ein besonders großes Exemplar 😉

Teststrecke für die Laufsocke

Es gab viele Anbieter mit umweltfreundlichen Trinkflaschen. Hier z.B. von MIZU mit besonderem Design …

Kleidung und Ausrüstung für den Skispaß gab es reichlich

Was erfolgreiche Sportler anders machen

Im Januar bekam ich ein kostenloses Leseexemplar des neuen Buches von Dr. Feil „Was erfolgreiche Sportler anders machen“ zugesandt.
So sieht mein Buch inzwischen aus:

Viele Unterstreichungen im Buch und interessante Seite markiert …

Nun bin ich Freizeitsportler und kein Leistungssportler, alles umzusetzen wäre für mich zuviel. Aber das eine oder andere … Ich habe mir vorgenommen, das Marathontraining für den Dämmermarathon am 11. Mai mit Hilfe der Dr. Feil-Strategie zu optimieren und daher auch das AKtivierungspaket auf der ISPO gleich gekauft.

Aktivierungspaket zur neuen Mitochondrienstrategie

Ich probiere gern Neues aus, um herauszufinden, ob die angegebenen Auswirkungen auch tatsächlich eintreffen. Und nun geht es bald los … Im Zusammenhang mit dem Kauf des Aktivierungspaketes erhält man auch die Möglichkeit, eine typische Trainingswoche an das Dr. Feil-Team zu senden. Diese wird dann durch die Dr. Feil-Mitochondrienstrategie ergänzt, d.h. ich erhalte Angaben, welche Art von Ernährung zu meinen Trainingseinheiten optimal passt und Tipps für die effektive Umsetzung.
Und nun bin ich gespannt, was beim Dämmermarathon passiert 😉
Auf alle Fälle findet man im Buch viele wertvolle Tipps, auch für Freizeitsportler.
Hier eine Zusammenfassung: Die F-AS-T Formel
Mein Test

Start 2019

Ich hoffe, alle Kurzstreckenläufer bis Ultraläufer sind gesund in das neue Jahr gestartet und haben weiterhin viel Freude am Laufen.
Viel Erfolg bei allen guten Vorsätzen im neuen Laufjahr!

Meist merkt man erst, wie sehr das Laufen fehlt, wenn man mal nicht darf. Nachdem mich die Rippenprellung zur Laufpause gezwungen hatte, habe ich mich mit langen Spaziergängen in den Bergen getröstet.
Aber nun hat es gereicht, die Schmerztabletten habe ich verbannt und gestern eine lockere 5-km-Testrunde absolviert. Langsam Laufen war kein Problem. Heute bin ich gleich die nächste kleine Runde raus. Wieder okay, also kann ich loslegen und langsam die Umfänge wieder steigern. Das Marathontraining scheint also nicht in Gefahr :))

Letzte Woche erhielt ich ein kostenloses Leseexemplar von Dr. Feils „Was erfolgreiche Sportler anderes machen“. Ich bin gespannt, ob ich Neues für mein Training und den Lauftreff finden kann. Natürlich werde ich noch darüber berichten.

Und bald gibt es wieder einen Besuch auf der ISPO – darauf warte ich schon ungeduldig, … ob es denn überhaupt noch Neues für uns Läufer geben kann?

Ansonsten habe ich im letzten Jahr gelernt, dass nichts wirklich das Lauftraining ersetzen kann, Laufen kommt eben von Laufen und schnell Laufen von schnell Laufen.

Sieben Laufjahre in den Beinen

Ein weiteres Laufjahr geht zu Ende. Dieses mal ziemlich ruhig. Und auch der Start in das neue Laufjahr wird gemütlicher als geplant. Eine Rippenprellung zwingt mich zur Laufpause 🙁 Gerade mal einen Tag Ski gefahren und schon ist der Rest des Jahres gelaufen. So ist das, wenn man sich beim Liftabstieg schwertut. Die Alternative sind nun lange Spaziergänge. Nun hoffe ich, dass das Marathontraining trotzdem wie geplant Mitte Februar beginnen kann.
In diesem Jahr habe ich gerade mal 1.624 Laufkilometer in den Beinen. Mit weniger Training konnte ich natürlich meine Zeiten nicht verbessern. Zwar gab es wöchentlich einen Yogatag und einen Tanztag. Aber das ersetzt leider kein Tempotraining. Schneller laufen geht eben nur mit schnelleren Trainingsläufen und Intervallen.

Meine schönsten Läufe 2018 waren der Marathon Deutsche Weinstraße und der Rennsteiglauf.

LAUFKILOMETER / LAUFSTUNDEN:
2012 1.417 km / 150 h
2013 2.377 km / 255 h
2014 2.195 km / 246 h
2015 2.385 km / 258 h
2016 2.498 km / 272 h
2017 2.075 km / 232 h
2018 1.624 km / 189 h

Im neuen Jahr soll mein Training nun wieder etwas strukturierter und umfangreicher werden. Nächstes Ziel ist der Dämmermarathon in Mannheim. Bisher sind wir immer den Halben in Mannheim gelaufen, aber ein Mal sollte es schon der Ganze am Heimatort sein.

Genießerlauf im Sonnenschein

18.11.2018 Sonntagslauf durch den Exotenwald Weinheim
Nun sind die Laufcups vorbei und ich kann vorerst nach Lust und Laune laufen 🙂
Bei wunderbarem Wetter, kühl und Sonnenschein, ging es auf und ab durch den Exotenwald. Die abwechslungsreiche Strecke machte richtig Spaß.
Wer den Exotenwald noch nicht kennt: es gibt eine Vielzahl von Strecken, asphaltiert oder technische Trails, es ist für jeden etwas dabei. Nebenbei kann man noch die besonderen Bäume anschauen und sich auf Hinweisschildern informieren.
Wer es mag: in den Sommermonaten lädt an der Strecke ein Kneippbecken zur Abkühlung der müden Füße ein.

Nach ca. 12 km und 420 hm belohnten wir uns mit sehr guten Kaffee und Kuchen im Cafe Hof Rhiannon.

Maxdorfer Gemüselauf und Herbstlauf Feudenheim

Am 13. und 20. Oktober fanden die zwei letzten Läufe zum engelhorn Laufucup statt.
38. Maxdorfer Gemüselauf
Der Gemüselauf ist begehrt zum Einen aufgrund der schönen Strecke mit vorrangig Waldwegen und zum anderen wegen der Chance, einen Gemüsekorb zu gewinnen.
Aber zuerst muss gelaufen werden. Normalerweise ist es bei dem Lauf schon wesentlich kälter. Aber dieses mal starteten wir bei 26°. Die Trockenheit der letzten Wochen machte das Laufen ebenfalls schwer, da der Sand auf den Waldwegen von den vielen Läuferfüßen aufgewirbelt wurde. Außerdem waren meine Beine schon die ganze Woche schwer und wollten auch heute nicht so richtig in Schwung kommen. So erreichte ich erst nach 49:08 das Ziel. Mit der Zeit war natürlich an keine Platzierung zu denken.
Dafür gibt es in Maxdorf immer tolle Verpflegung nach dem Lauf und eine Verlosung. Wer also keinen Gemüsekorb erlaufen konnte, hat noch die Chance bei der Tombola. Und ich hatte Glück mit meiner Nummer – ich konnte mit einem Gemüsekorb nach Hause fahren 🙂

27. Herbstlauf in Feudenheim
… Start war bei angenehmen Herbst-Laufwetter. Die Strecke mag ich inzwischen – in 3 Runden geht es insgesamt 6 x über die Brücke. Nach längerem Einlaufen wurden meine Beine locker und das blieb auch den ganzen Lauf so. Ich fühlte mich super.
Auf der Brücke wurden wir von Bekannten immer wieder toll angefeuert. Das spornte zusätzlich an.
Ich schaffte es, recht gleichmäßig durchzulaufen, hatte auch keine Probleme beim Schlusssprint.
47:42 wurde als Zielzeit gemessen. Leider war es nicht so schnell, wie erhofft. Daher musste mich mir sagen lassen, dass das Alter am Tempo arbeitet. Naja, abwarten. 😉