Golfparklauf St. Leon-Rot / 3-Länder-Laufcup

09. September 2018
Nur eine Woche Abstand zum Lauf in Rheinau … Start beim 3-Länder-Laufcups in St. Leon-Rot.
Für mich war es heute der 3. Lauf in der Cupwertung.
Seit Mitte Juli hatte ich mein Training mit Intervallen intensiviert, um mein Tempo mal wieder anzukurbeln.
Heute wollte ich meine beste Zeit für dieses Jahr laufen.
Die Bedingungen war nicht schlecht, früh 9 Uhr am Start war es noch angenehm kühl.
Wieder einmal nahm ich mir vor, zunächst verhaltener zu beginnen bis die Beine von selbst schneller wollen. Und endlich klappte es auch. Die ersten zwei Kilometer blieb ich bei 4:45, dann zog ich an. Schade, dass keiner da war, an den ich mich dranhängen konnte. Also kämpfte ich für mich allein. Leider träumte ich dann bei km 6 und 7 vor mich hin und merkte zu spät, dass ich langsamer geworden war. 4:50 und 4:54 waren zu langsam, um unter 47 min zu kommen. Zwar erhöhte ich sofort das Tempo und konnte es von km zu km steigern, aber die 47 stand doch wieder vorn. Den letzten Kilometer war ich wieder an der Grenze gelaufen, schneller ging nicht mehr. Ein Schlusssprint sicherte mir den 2. Platz in meiner Ak mit 47:10. Ebenfalls den 2. erreichte ich in der Ak-Cupwertung. Die Länderwertung verpasste ich jedoch und landete auf Platz 4. Schade, über die Geldprämie hatte ich mich immer gefreut.
Über meine Renneinteilung freute ich mich jedoch – langsamer begonnen und der letzte Kilometer am schnellsten. Nur zwischendurch muss ich noch besser das Tempo halten.
Also heißt es weiter fleißig Intervalle laufen und dabei an die Grenzen gehen.
Es gibt ja noch Chancen in diesem Jahr, schneller zu laufen 😉
Am 13.10. ist der nächste Lauf zum engelhorn Cup, am 20.10. in Feudenheim dann der Abschluss des Laufcups. Also noch etwas Zeit zum Trainieren und vielleicht werde ich ja doch noch ein bisschen schneller.

Für die Tageswertung gab es einen Obsteimer, für die Cupwertung Honig aus der Region 🙂

34. Straßenlauf in Rheinau

01.09.2018
Der Rheinauer Straßenlauf war nach dem Sandhofer Straßenlauf und dem Soprema Neckar run bereits der 3. Lauf im Rahmen des engelhorn Laufcup 2018. Um die drei notwendigen Läufe zur Cupwertung zu schaffen, gibt es noch die Möglichkeiten in Mutterstadt am 16.09.2018, Maxdorf am 13.10.2018 sowie den Feudenheimer Herbstlauf am 20.10.2018.
Die 397 Teilnehmer beim Rheinauer Straßenlauf starteten um 17 Uhr bei 25°C und Sonnenschein. 7 Läufer waren von LaufSeggeneLauf dabei 🙂
Foto LaufSeggeneLauf von LaufReport.de

Zum Glück führte ein Großteil der Strecke durch den Wald, so dass man der Sonne immer wieder aus dem Weg laufen konnte.
Nachdem ich nun einige Wochen mit schnellen Intervallen an meinem Tempo gearbeitet hatte, hoffte ich heute auf eine gute Zeit. Der Plan war, etwas Kraft für die zweite Hälfte zu sparen … die jedoch wie immer doch wieder etwas langsamer ausfiel. Die Motivation war hoch, ich hängte mich an andere aus meiner Altersklasse. Nach 4 km konnte ich die erste einholen, zwischen km 5 und 6 kämpfte ich mich an der nächsten vorbei. Aber dann das Tempo hoch halten war hart. Zum Glück motivierte mich eine Läuferin der TSG Eisenberg, als ich bei 7 km schwächelte. Sie hatte sich vorher etwas ziehen lassen, nun war sie diejenige, die mich antrieb. Der letzte Kilometer – noch immer meine Schwachstelle – war ein harter Kampf, ich war total an der Grenze, die Luft war raus.
Die 47:09 am Ziel und damit Platz 3 in der Ak belohnten mich jedoch für Anstrengung.

41. Int. Volkslauf rund um den Klopeiner See am 15.08.2018

Bereits 3 Tage nach dem 2-Seen-Lauf in Afritz startete ich beim nächsten Seenlauf: zwei Runden um den Klopeiner See (10,4 km mit 74 hm).
Mein Ziel war wieder, die Vorjahreszeit zu unterbieten.
Der Lauf startete an der Norduferpromenade, weiter westwärts Richtung Seelach, Westuferstrasse, Süduferpromenade, Unterburg, entlang der Norduferpromenade Richtung Ziel. Die Strecke ist komplett asphaltiert und hat ein paar Höhenmeter.
Es waren viele schnelle Läufer am Start und alle Nachbarländer sind hier vertreten. Manche starten hier in ihrem Urlaub schon seit vielen Jahren.
Nach der ersten Runde waren die 5,2 km-Läufer im Ziel, so das sich die Anzahl der Läufer in der zweiten Runde stark reduzierte.
Die zweite Runde wurde dann etwas langsamer. Aber ein Endspurt musste noch sein 😉 So schaffte ich es tatsächlich etwas schneller als im letzten Jahr. Mit 50:45 kämpfte ich mich auf den 3. Platz der Ak 50.
Die Belohnung nach dem Lauf war wieder ein Sprung in den See 🙂 Da es keine Duschen gab, war das natürlich perfekt.

Zwei Seen Lauf um den Afritzer See und den Feldsee

Erster Urlaubslauf 🙂
Auf den Lauf hatte ich mich schon gefreut – rings um die beiden Seen, vorrangig im Wald, bergauf und bergab. Ganz mein Geschmack. Nachdem ich die letzten Wochen mit Intervallen endlich wieder an meinem Tempo gearbeitet hatte, war das Ziel heute natürlich, das Vorjahresergebnis zu unterbieten. Viel Zeit zum Bergtraining hatte ich vorher nicht, aber genutzt habe ich sie. Also hoffte ich, dass meine Beine sich bei den Steigungen nicht allzu sehr beschweren würden.

Die Teilnehmerzahl war wieder übersichtlich, was es auf den teils engen Trails leichter machte. Nach dem Start am Afritzer Strandbad ging es bald steil nach oben. Es war eng und steinig, überholen kaum möglich. Danach ging es abwechselnd immer wieder bergauf und bergab. Nach ca. 3 km waren 3 Frauen vor mir. Die erste war schon bald davongelaufen, die anderen beiden waren immer in Sichtweite. Obwohl beide bergauf viel gingen, kam ich nicht an sie ran. Bergab waren beide recht stark, bei mir immer noch ein Schwachpunkt. Der Lauf forderte die volle Konzentration. Der Untergrund wechselte immer wieder: steinige Trails, nasse Wiesen, auch ein Stück Straße, dann wieder wurzelüberwachsene Wege und Schotter … also keine Langeweile unterwegs. Viele freundliche Helfer halfen uns an den Abzweigungen, auf dem richtigen Weg zu bleiben.
Und das Beste kam zum Schluss: für alle Läufer gab es freien Eintritt ins Strandbad. Natürlich nutzte ich diese Gelegenheit und tauchte gleich in Laufsachen in den abkühlenden See.
Auch in diesem Jahr kann ich diesen Lauf nur weiterempfehlen: gut organisiert, sehr schöne Strecke, viel Abwechslung.
Achso, das Ergebnis: die 3 Frauen blieben vor mir und in der Altersklasse wurde es der 2. Platz 🙂 Mein Ziel habe ich ebenfalls erreicht – 2 min schneller als im letzten Jahr.

Noch 1 km bis zum Ziel 🙂

Sommerlauf Edingen

Da der Sommerlauf praktisch um die Ecke stattfand, konnten wir gemütlich nach Edingen radeln.
Im Angebot waren: 10 km Hauptlauf, 3,6 km Einsteigerlauf, 7,5 km Nordic-/Walking, 1,5 km Schülerlauf und 0,8 km Bambinilauf – also für jeden etwas dabei.
Der Lauf war außerdem nach Ladenburg und Ilvesheim der Dritte zum Laufcup „Unterer Neckar“. An den beiden anderen Läufen hatten wir jedoch nicht teilgenommen.
Zum Sommerlauf gab es natürlich auch passendes Sommerwetter. 22°C waren bereits beim Start um 10 Uhr. Zum Glück halfen anfangs noch ein paar Wolken, die heißen Sonnenstrahlen abzufangen. Aber ab der zweiten Runde war die Sonne dann doch stärker.
Gelaufen wurden drei Runden mit Start im Stadion, eine Stadionrunde und dann raus auf die Strecke.

Start und Ziel: Sport- und Freizeitzentrum Edingen-Neckarhausen


Eine schöne Strecke, die auch bei drei Runden nicht langweilig wird.
Der Lauf war mein Tempotraining für diese Woche. Wenn ich bis September wieder meine alten Zeiten erreichen möchte, muss ich endlich was tun. Wilhelmsfeld und Edingen waren sozusagen der Einstieg für die nächsten Wochen Tempotraining. Ich bin gespannt, ob die Form genauso schnell wieder zunimmmt, wie sie abgefallen ist 😉
Aber wieder zum Lauf: die Wärme war für alle anstregend, so dass nicht alle ihre geplanten Zeiten erreichen konnten. 144 von 151 schafften es ins Ziel.
Ich kämpfte, um unter 49 min zu bleiben und lief nach 48:36 über die Zielgeraden.
Obwohl langsamer als letztes Jahr, erreichte ich damit den zweiten Platz in meiner Altersklasse.

Gemeinsam am Start beim Sommerlauf in Edingen

Kerwelauf in Wilhelmsfeld

Ende der gemütlichen Läufe
Der Marathon am Rennsteig ist nun schon 5 Wochen her. Seitdem bin ich nur 2 mal in der Woche gemütlich gelaufen.
Endlich bin ich nun wieder motiviert loszulegen und habe gleich mal in Wilhelmsfeld getestet, wie es mit der Form so aussieht. Der Lauf hat mir im letzten Jahr schon gefallen, bergauf bergab ist mir lieber, als flache Strecken. Da ein sonniger heißer Tag gemeldet war, bot sich der Lauf im Wald umso mehr an.
Die überschaubare Menge an Läufern verteilte sich auf HM, 10 km, Walker und 6,4 km.

Start war in der Sonne, aber schon bald konnten wir in den Schatten des Waldes eintauchen. Dann ging es erst einmal bis zur Halbzeit bergauf. Die Steigung war angenehm zu laufen. Aber bei 5 km ging es schon wieder auf den Rückweg und nun natürlich bergab. Im Tal empfing uns – wie schon auf dem Hinweg – eine große Gruppe Zuschauer, die sich wohl für den ganzen Tag an der Straße eingerichtet hatten und ordentlich für Stimmung sorgte 🙂

Nachdem man mit zügigem Bergablauf in der Nähe des Zieles angekommen ist, muss man die letzten Kräfte mobilisieren, um die Steigung in Richtung Ziel zu schaffen. Das war noch mal hart. Obwohl – wegen fehlendem Tempotraining – die Zeit schlechter als im letzten Jahr war, kam ich als zweite Frau und als erste in meiner Altersklasse ins Ziel.

46. GutsMuths-Rennsteig-Lauf

Lauftreffausflug zum Rennsteig
Bereits vor einem Jahr ging die Planung für den Rennsteiglauf los. Unterkünfte am Rennsteigwochenende sind rar und für eine Gruppe noch schwieriger zu bekommen.
Aber wir fanden ein Hotel im Wald als Basispunkt.
Der Start für die einzelnen Läufe ist an unterschiedlichen Orten, das Ziel immer Schmiedefeld. Zwei Mutige starteten in Eisenach zum Supermarathon mit 73,9 km. Zwei Starter machten sich ab Neuhaus auf den Weg zum Marathon. Die anderen aus der Gruppe gingen in Oberhof an den Start für den Halbmarathon und Nordic Walking.
Nicht nur die Startorte, auch die Startzeiten sind verschieden. Als erstes starteten die Supermarathonis um 6 Uhr. 7:30 Uhr liefen die Halbmarathonis in Oberhof los, gefolgt von den Nordic Walkern um 8:30 Uhr. Und der Marathon in Neuhaus startete 9 Uhr, als die Sonne bereits ihr Bestes gab.
Nach Schunkeln zum Schneewalzer und gemeinsamen Singen des Rennsteigliedes ist dann jeder startklar.
Beim Marathon waren mehr Läufer als sonst unterwegs. So ging es erst einmal gemütlich los. Aber ohne Zeitdruck lies ich mich von der Läuferschlange mitnehmen. Ich freute mich auf die Strecke und die besonderen Verpflegungsstandorte.
Bis zum Halbmarathon verging die Zeit unheimlich schnell. Es gab immer wieder Wechsel von Wald- und Feldwegen, ein Stück auf der Straße, einen Schlenker durch ein Dorf und dann wieder Wald mit Singletrails. Da es die Tage zuvor stark geregnet hatte, waren die Wurzeln und Steine auf den Wegen rutschig und erforderten teils volle Konzentration. Die Verpflegungsstationen nutze ich jeweils für eine kurze Pause und stärkte mich mit Haferschleim. Beim Rennsteiglauf finde ich den einfach Klasse. Toll fand ich auch Zitrone mit Salz. Zur Auswahl gab es außerdem noch Schnittchen, geschnittenes Obst und verschiedene Getränke, sogar Cola von Anfang an.
Abwechslung brachte auch die musikalische Umrahmung. Mehrere Blaskapellen säumten die Laufstrecke, ein Akkordeonspieler spielte das Rennsteiglied, ein Mann stimmte mit einer Zither den Schneewalzer an und auch ein Drehorgelspieler machte Stimmung.

Nach 23 km gehen die meisten bergauf


Verpflegungspunkt am Masserberg, 18 km geschafft


Der berühmte Haferschleim beim Rennsteiglauf


Musikalische Unterstützung



Besonders in den Orten standen Zuschauer, die uns zujubelten und uns Durchhaltevermögen für den Rest der Strecke wünschten. Irgendwann riefen sie, ab jetzt geht es nur noch bergab. Naja, so ganz stimmt das nicht. Immer wieder kommen kleine Steigungen, die einem natürlich anstrengender vorkommen, wenn man schon mehr als 30 km in den Beinen hat.
An der letzten großen Verpflegungsstelle in Frauenwald gab es Bier zur Erfrischung. Beim Vorbeilaufen sah ich kurz, das es sogar Kellerbier gab. Eine Läuferin lies sich gerade den Unterschied erklären. Also jetzt wollte ich nur noch ins Ziel, nix mit Bier.
Obwohl mir der Lauf wirklich Spaß gemacht hat, war ich dann doch froh, als ich den letzten Kilometer erreicht hatte. Die Steigung zum Sportplatz in Schmiedefeld fiel mir allerdings verdammt schwer. Der Weg nach oben zog sich unendlich. Zum Glück gab es viele Zuschauer, die fleißig anfeuerten, damit man auch noch das letzte Stück schaffte. Die Lauftreffler, die sich für HM und Walking entschieden hatten, waren ja bereits im Ziel und spornten am Weg zusätzlich an. Den Berg hatte ich dann geschafft, „nur“ noch die Runde um den Sportplatz … und dann war der Zielbogen in Sicht und ich schwenkte glücklich mein Rennsteigtuch. 4 h 36 min bin ich unterwegs gewesen.

Die letzte Steigung fast geschafft





Da der Marathon Dt. Weinstraße erst 6 Wochen her ist und der Halbmarathon in Mannheim erst 2 Wochen, war das Training nicht gerade optimal. Daher war ich einfach zufrieden, dass ich gut das Ziel erreicht hatte und war danach auch schnell wieder erholt.
Am liebsten hätte ich gleich für nächstes Jahr gebucht, ich finde den Rennsteig einfach toll. Aber erst einmal abwarten, wann es wieder klappt.

Laufzeit: 04:36:32 h
Gesamtplatz Frauen: 168 (von 865)
Ak-Platz W50: 29 (von 185)

Meine Garmin sagt: 42,33 km | Durchschnittspace 6:32 min/km | 723 m positiver Höhenunterschied | 811 m negativer Höhenunterschied | Durchschnittstemperatur 21,4°C

Supermarathon: 1498 Finisher, Sieger bei den Frauen 05:50:23 h, Sieger bei den Männern war Flo mit 05:14:13 h
Marathon: 3163 Läufer ins Ziel geschafft, Sieger bei den Frauen 02:56:23 h, Sieger bei den Männern 02:42:53 h
Halbmarathon: 6683 Ziel erreicht
17 km Nordic Walking: 749 im Ziel

15. Dämmermarathon in Mannheim

Halbmarathon durch Seggene
Im Lauftreff hatten wir fleißig für den Dämmermarathon trainiert. 21 Läufer von unserer Truppe wollten an den Start: 1 Marathoni und 20 Halbmarathonis. Wir freuten uns alle auf den Lauf, da die Strecke durch Seckenheim immer ein besonderes Hightlight ist.
Gespannt beobachteten wir die ganze Woche schon das Wetter. Aber es blieb bei den hohen Temperaturen. Also langsamer laufen und mehr trinken 😉
Wie trafen uns bereits in der Straßenbahn und danach zum Gruppenfoto:

Fototermin am Lipsirad

… letzte Vorbereitungen 😉


Alle waren mehr oder weniger aufgeregt, vor allem unsere HM-Neulinge warteten nun gespannt auf den Start.
Pünktlich rückte der erste Block an die Ziellinie.

Startaufstellung A1


Und dann kam der Startschuss für den Dämmermarathon. Für uns führte die Strecke vom Rosengarten über die Augustaanlage, durch Neuostheim in Richtung Seckenheim. Dort fühlten wir uns dann auf unseren wöchentlichen Trainingswegen total heimisch. Und wir wurden mit großem Hallo begrüßt. An jeder Ecke, Kurve, Platz, Kreuzung … stand jemand vom Verein, aus der Nachbarschaft, aus der Tanzgruppe … es machte riesen Spaß an so vielen Bekannten vorbeizulaufen. Die Tanzgruppe hatte extra Schilder gebastelt 🙂 Besonders tosende Stimmung gab es nach dem Wasserturm am SV-Stand. Viele hatten sich dort versammelt und jedes Vereinsmitglied bekam seine eigene Laola-Welle. Danke an alle für so viel Unterstützung.
Aber wie immer kostete das auch viel Kraft. Von den Anfeuerungsrufen beflügelt, steigert fast jeder das Tempo. Nach 4 km durch Seckenheim ist dann erst mal die Luft raus. Und es wird stiller an den Straßen.
Der Rückweg in Richtung Mannheim war dann etwas kühler, viele hatten das Tempo reduziert. Die meisten hatten nun mit sich zu tun … entweder um noch den Zeitplan zu schaffen oder einfach nur durchzuhalten. So schnell wie die Kilometer auf dem ersten Teil vorbeiflogen, so langsam gingen sie jetzt vorbei.
Die letzten 3 km haben es dann noch einmal in sich. Irgendwie fühlen die sich immer doppelt so lang an. Die Schleife durch die Fressgasse, dann vorbei an engelhorn und zurück zum Rosengarten ist der härteste Teil. Man sieht das Ziel, man hört das Ziel und trotzdem ist man noch nicht da. Es werden noch einmal die Kräfte mobilisiert und auch ein Lächeln muss noch möglich sein … vorbei an viel Ablaus von der Tribüne ist dann endlich das Ziel da. Jeder, der es geschafft hat, nimmt glücklich seine Medaille entgegen.
Für mich war es ein sehr schöner Lauf, es hat Spaß gemacht, Seggene war einfach Klasse. Und die Zeit … nicht wie geplant, aber bei den warmen Temperaturen und mit 4 Trinkpausen bin ich mit der Zeit 1:47:39 total zufrieden.

Glücklich im Ziel

21. Citylauf Viernheim

2. Lauf zum 3-Länder-Laufcup 2018
Nach Brühl starteten wir unseren zweiten Lauf zum 3-Länder-Laufcup. Die nächsten Möglichkeiten gibt es am 26. Mai in Grünstadt und am 9. September in St. Leon-Rot.

Bei angenehmen Laufwetter (wolkig, 22°C) ging es nach den Kinderläufen um 18:30 Uhr an den Start zum Hauptlauf. Wie immer führte die Strecke vier Runden durch die Innenstadt. Nach der ersten Runde mit noch immer schweren Beinen vom Marathon lief es dann besser. Ich klemmte mich an eine Läuferin von den United Runners of Pfalz. Kurzzeitig schaffte ich es, vor ihr zu laufen. Aber wie sie mir nach dem Ziel erzählte, wollte sie das nicht zulassen und setzte sich wieder vor mich. Also lief ich weiter hinter ihr her und versuchte dranzubleiben.
Nach ca. 6,5 km überrundete ich den Besenwagen und kurz darauf überrundeten mich die ersten drei Männer. Während ich noch eine Runde zu laufen hatte, erreichten sie bereits nach 34 min das Ziel, die ersten beiden mit nur einer Sekunde Abstand.
Mit 40:22 kam auch die erste Frau durch den Zielbogen, während ich noch inmitten der vierten Runde unterwegs war. Knapp 7 min später hatte auch ich es geschafft. Die United Runners of Pfalz-Läuferin hatte am Ende noch mal Druck gemacht und war 9 sec schneller als ich. Bei 46:59 min durfte ich dann zufrieden finishen.
Die W50 war nur mit 12 Frauen vertreten, so dass ich es auf den 2. Platz schaffte 🙂 Dank Obsteimer als Preis gibt es die nächsten Tage wieder viel Vitamine 🙂

Wunderschöner Marathon Dt. Weinstraße

Nr. 12 in der Marathonsammlung

Auf den Marathon Dt. Weinstraße war ich richtig gespannt. Bekannt als einer der schönsten Landschaftsläufe in Deutschland findet er nur aller 2 Jahre statt. Das steigert natürlich noch die Attraktivität.
Bereits am Vortag machten wir uns auf den Weg in die Pfalz, um schon mal die besondere Stimmung zu genießen und die Startunterlagen zu sichern.

Starterbeutel mit Pfälzer Wein


LaufSeggneLauf war mit 3 Halbmarathonis und 2 Marathonis vertreten, die alle das Ziel erreichten. Insgesamt starteten beim Marathon über 1068 Läufer, beim HM 1929 und beim Duo-Marathon 341 Läufer.

Startaufstellung am Haus der Deutschen Weinstraße in Bockenheim


Die Strecke führte mit 495 hm auf und ab durch kleine und größere Weinorte in der Pfalz. In Grünstadt liefen wir einen Teil der 10er-Strecke des Grünstadter Weinberglaufes, in Bad Dürkheim war dann Halbzeit.

Marathonstrecke mit Start und Ziel in Bockenheim

Höhenprofil für den Marathon

Die ersten Kilometer war es noch sehr eng, ich war in der Läufermasse eingepackt und lies mich gemütlich mittreiben. Erst nach der Trennung von den Halbmarathonis wurde es übersichtlicher und das Feld zog sich immer mehr auseinander.
Die Kilometer der ersten Hälfte flogen nur so vorbei. Die Strecke war abwechslungsreich, kleine einladende Weinorte mit einer Weinstube an der anderen, wunderschönen blühenden Vorgärten, dann wieder Weinberge … es wurde nicht langweilig. Und die Pfälzer waren ein tolles Publikum, sie hatten ihre Party am Rande des Marathons.
Alle waren dankbar für reichlich Wasser-/Verpflegungsstationen, da die Sonne heute besonders freundlich schien.

Bad Dürkheim, Saline

Nachdem wir Bad Dürkheim durchquert hatten, wurde es dann anstrengender. Die Steigungen konnte ich nicht mehr so locker laufen wie anfangs, die km steckten schon in den Beinen. Ca. bei 36 und 38 km tat ich es dann vielen anderen gleich und legte bergauf Gehpausen ein. Jetzt freuten wir uns über jedes Kilometerschild, das uns dem Ziel näher brachte und auch jede Wasserstation, die uns eine kurze Pause brachte.

… bergauf …

Die letzten Kilometer schwatze ich immer wieder mit anderen Läufern, das lenkte etwas von der Anstrengung ab. Alle waren von der Strecke begeistert, ebenso von dem wunderbaren Publikum und der super Organisation.
Und dann kam das Ziel näher, die Beine legten noch mal los und schafften es bis zum Zieleinlauf nach 4:25:34. Danach war Schluss, die Beine wurden wackelig, der Magen motzte auch etwas. Obwohl langsamer als sonst unterwegs, war der Marathon deutlich in den Beinen zu spüren. Dafür war es wieder ein tolles Erlebnis. Wunderschöner Marathon, den laufe ich gerne mal wieder.

Glücklich im Ziel


2018-04-15_Urkunde